Die Erlenseer Steuerungsgruppe Fairtrade hat erfolgreich eine Veranstaltung rund um die Themen „Slow Fashion“ und Second Hand organisiert.
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher sowie viele engagierte Ausstellerinnen sorgten für eine lebendige und inspirierende Atmosphäre. Unter dem Motto „Schätze aus dem Schrank und Keller“ wurden gut erhaltene Kleidungsstücke und Accessoires angeboten. Das vielfältige Angebot stieß auf großes Interesse – die Nachfrage hätte allerdings deutlich größer sein können. Ein informativer Vortrag von Brigitte Molter, Referentin von „Brot für die Welt“ beleuchtete die Bedeutung von Slow Fashion in der heutigen Zeit.
Beate Bröning-Heck, Mitglied der Steuerungsgruppe Fairtrade Stadt Erlensee hat sich in diesem Jahr intensiv mit dem Thema „Slow Fashion“ befasst und dieses Thema in die Gruppe eingebracht. Slow Fashion steht für bewussten Konsum und langlebige Kleidung. Die Idee ist, qualitativ hochwertigere Kleidung zu kaufen. Mit Slow Fashion sparen wir zum einen wertvolle Ressourcen, ermöglichen vor allen Dingen auch bessere Arbeitsbedingungen im globalen Süden – eines der wichtigsten Anliegen von FAIRTRADE.
Einige Zentrale Aspekte von Slow Fashion sind:
- Nachhaltige Materialien: z. B. Bio-Baumwolle, recycelte Stoffe
- Faire Arbeitsbedingungen: transparente Lieferketten, gerechte Löhne
- Langlebigkeit & Qualität: Kleidung wird für Jahre gemacht, nicht für Wochen
- Zeitloses Design: unabhängig von schnellen Trends
- Umweltbewusstsein: geringerer Wasserverbrauch, weniger Abfall, geringere Verkehrswege
- Verringerung des CO₂-Ausstoßes
Frau Molter betonte ausdrücklich, dass es gar icht darum gehe, Mode zu verteufeln, ganz im Gegenteil: Mode gehört zu unserem Leben, bereichert unseren Alltag und ist die Einkommensquelle vieler Menschen weltweit. Das Ziel für Fairtrade und auch für Organisationen wie „Brot für die Welt“ ist ausdrücklich, eine Mode und ein Umgang mit Ressourcen, der Mensch und Umwelt respektiert, Insbesondere die Arbeitsbedingungen für Frauen in der dritten Welt.
Ein besonders erfreulicher Aspekt der Veranstaltung: Spenden in Höhe von 400.- Euro konnten gesammelt werden. Der Betrag kommt der Organisation „Brot für die Welt“ zugute. Die Veranstaltung wurde von Bürgermeister Stefan Erb sowie Renate Tonecker-Bös, Fairtrade Stadt Erlensee eröffnet. Beide würdigten das Engagement der Organisatorinnen und Organisatoren sowie die große Beteiligung. Die Steuerungsgruppe Fairtrade bedankt sich herzlich bei allen Mitwirkenden und Gästen für die gelungene Veranstaltung und die angenehme, positive Atmosphäre.
Renate Tonecker-Bös, Sprecherin der Steuerungsgruppe von Fairtrade Stadt Erlensee weist gleich noch auf zwei weitere Veranstaltung in diesem Jahr hin: „Am 30. Mai werden Vertreter der Fairtrade Stadt Erlensee in der Georg-Büchner-Schule anlässlich der „Offenen Gärten“ das Glücksrad mit Fragen zum Handel und kleinen Gewinnen betreiben. Am Sonntag, den 25. Oktober laden wir dann zu einem Fairtrade Frühstück und weiteren Informationen zu „Slow Fashion“ in die Erlenhalle ein. Wir freuen uns schon jetzt auf Ihren Besuch.“


Fotos: Steuerungsgruppe Fair Trade
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