„Mein Dank gilt an diesem Abend der immer aktiven Renate Tonecker-Bös, der gesamten Steuerungsgruppe und unserem Fachbereich „Familie und Soziales“, hier besonders Sandra Wunder.
„Mein Dank gilt an diesem Abend der immer aktiven Renate Tonecker-Bös, der gesamten Steuerungsgruppe und unserem Fachbereich „Familie und Soziales“, hier besonders Sandra Wunder.



Was alle diese Personen in den letzten Monaten und Jahren geleistet haben, um den FairTrade-Gedanken in Erlensee zu unterstützen, ist aller Ehren wert. Von Schokoladenevents, meine besondere Aufmerksamkeit war hier fokussiert, über Malwettbewerbe für Kinder bis hin zu Ausstellungen im Rathaus-Foyer, es wurde viel geboten! Und warum das alles? Um eine gute Sache zu unterstützen: Den FairTrade-Gedanken ins Bewusstsein der Mitmenschen zu bringen und diese zum Handeln zu bewegen“! so Bürgermeister Stefan Erb.
„Und Handeln, das steht spätestens nach den Reden bei der Beurkundungszeremonie in dem bis auf den letzten Platz gefüllten Bürgerhaus „Zum Neuen Löwen“ fest, kann jeder! Wir alle können mit einem Handgriff ein vielleicht minimal teureres, aber dafür sicher „sauberes Produkt“ in der Palette der FairTrade-Angebote kaufen. Die Auswahl besonders an Kaffee, Tee und Kakao ist mittlerweile durchaus konkurrenzfähig. Sicher kann der Einzelne die Welt nicht jeden Tag und jede Minute besser machen, aber er kann sehr wohl dafür sorgen, jeden Tag und jede Minute, dass sie nicht schlechter wird!“
Eine Welt Läden gibt es schon in Hanau, Rodenbach und Gelnhausen; aber auch immer mehr „normale“ Märkte wie REWE, Aldi oder Lidl nehmen fair hergestellte Produkte in ihr Sortiment auf. In Erlensee selbst gibt es den Geschenkladen „L‘ Art de Table“, der neben einigen Fairtrade-Produkten seit neuestem auch den fair gehandelten Hanauer „Grimm-Kaffee“ verkauft. Der Trend, mit seinem Einkauf den Einsatz gegen Kinderarbeit und Umweltzerstörung zu unterstützen, wird zweifelsohne, das zeigen die nackten Zahlen, von immer mehr Kunden und deshalb auch von immer mehr Geschäftsleuten aufgenommen. (Daten und Fakten im Anhang: Rede Manfred Holz, Internetseite www.erlensee.de)
Es geht bei dieser Bewegung aber nicht nur um Lebensmittel: Kleidung, Fußbälle und Gold vergrößern auch im Moment schon die Warenpalette! Ein edles Geschenk z.B. unter dem Weihnachtsbaum, hat jeder gern, der der schenkt und der Beschenkte: Wenn es aber was „goldiges“ ist und man durch ein Zertifikat nachweisen kann, dass dieses Kleinod wirklich mit Liebe und Umsicht ausgewählt wurde, das erst macht es zu etwas wirklich Wertvollem für alle Beteiligten. Mit ähnlichem, vielleicht nicht güldenen, Glanz, aber mit entsprechendem Stolz kann auch Kleidung ausgesucht werden oder der Kaffee nach dem Weihnachtsessen bewusst ein FairTrade-Kaffee sein. Das Hallenbad Erlensee übernahm in Sachen Handeln mit FairTrade-Produkten eine Leuchtturm-Funktion: Kaffee, Tee und Kakao, alles aus fairem Handel und in bester Qualität!
„Besonders Kaffee gibt es mittlerweile in vielen Sorten in allen Geschmacksrichtungen“ führt der Überbringer der Urkunde, Sonderbotschafter in Sachen FairTrade, Manfred Holz, aus: „Fair Trade ist vom exotischen Nischendasein zur Volksbewegung geworden. Es wäre toll, wenn immer mehr Menschen durch ihr Kaufverhalten den Produzenten der Waren faire Bedingungen aufzwingen würden. „Blutgold, unwürdige Kinderarbeit und zukunftslose Umweltzerstörung wären so bald Geschichte“!
Renate Tonecker-Bös bietet allen Bürgerinnen und Bürgern an, mitzumachen und sich einzubringen durch aktive Mitgestaltung in der Steuerungsgruppe der Erlenseer FairTrade-Bewegung!. „Wir sind neugierig auf neue Mitstreiter mit neue Ideen! Sicherlich haben wir schon viel erreicht, aber solange Nachrichten von Opfern in „Bekleidungsfabriken“ mit tödlichen Arbeitsbedingungen eher die Regel sind, so lange gilt es aktiv zu sein, besonders im Sinne der Kinder in aller Welt. Regional, wenn möglich, ökologisch und fair einkaufen, das ist ein so greifbares Ziel, das jedermann schon beim nächsten Einkauf verwirklichen kann. Die Kinder der Welt werden es besser haben und man selber erkennt, wie wichtig jeder einzelne in diesem Prozess ist“.
Interessierte können sich bei Sandra Wunder oder Renate Tonecker-Bös melden, um die Steuerungsgruppe und damit die anstehende erneute Zertifizierung in zwei Jahren für diese dann noch immer junge Stadt, zu gewährleisten. Eine Fair-Trade Town Erlensee mit noch anderen Attraktionen wie Kennedy, Wasserbüffeln, Blühenden Landschaften, Hallenbad, genug Kita-Plätzen und immer mehr Arbeitsplatzangeboten kann sich sehen lassen. Erlensee ist und bleibt, Gott sei Dank, eben Erlensee.
Manfred Holz zum Schluss: „Ab heute spielt Erlensee in der Champions League zusammen mit London, Manchester, Rom, Paris, Kopenhagen, Madrid, München und Dortmund. Dies nämlich sind alles Fairtrade-Towns“! Im Namen von FairTrade gratuliere ich recht herzlich zu diesem Titel. Es ist mir eine große Ehre, diese Auszeichnung vorzunehmen: Im Jahre 2000 wurde das Projekt in Großbritannien gestartet. Derzeit bewerben sich Kommunen um diesen Titel in 23 Ländern, ebenso in den Produzentenländern Brasilien, Costa Rica, Südafrika und Ghana.
Auf der Webseite www.erlensee.de unter Aktuelles finden Interessierte diesen Presseartikel mit Link zum Redeskript von Manfred Holz und ebenfalls einem Link zur Bildergalerie.
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