Reiseberichte titelt man oft und gerne tiefgründig-bedeutsam: zum Beispiel „Der Weg ist das Ziel.“
Reiseberichte titelt man oft und gerne tiefgründig-bedeutsam: zum Beispiel „Der Weg ist das Ziel.“
Dabei ist doch das Wichtigste beim Reisen, dass man unterwegs immer was zu futtern hat. Bei Hans-Jürgen Lenhart heißt es deshalb: „Der Weck ist das Ziel“. Jetzt machen der "Panische Poet" Hans-Jürgen Lenhart und sein treuer Sherpa Jürgen Weiß als Gäste von „Allerlei Kultur Erlensee e.V.“ Station in der Zweistromstadt an Fallbach und Kinzig. Dort sind die Beiden keine Unbekannten: Bereits vor 5 Jahren versetzten die beiden mit ihrem manisch-panischen Programm „Kennedy lebt!“ das Erlenseer Publikum in ungläubiges Staunen und fassungslose Begeisterung.
Nun beginnt am Freitag, 26.Februar, 20 Uhr, im „Kunsttraum“ in Erlensee, Hainstr.29, die "ultimative Ton-, Bild- und Weck-Schau". Man muß dabei auf alles gefasst sein, denn Lenhart ist ein Querdenker und die Mensch gewordene Umsetzung des Seemannsgarns. Der Mode-Hit der Reiseliteratur, der Jakobsweg, bekommt an diesem Abend genauso sein Fett weg wie der Klassik-Star der Reisetagebücher: Johann Wolfgang von Goethe. Lenhart begegnet ihm auf seinen Reisen ständig, egal wohin er fährt. Doch kein Reisebericht ohne Dia-Schau: Nicht nur Lenharts Geschichten liegen zwischen Dichtung und Wahrheit, sondern auch seine vielen Reisebilder sind optisches Pendant zu den literarischen Illusionen.
Reisen soll ja bilden. So lernt man, dass die Glatze für Iren typischer ist als die roten Haare. Man erfährt die Geschichte des meistgehörten englischen Satzes: „Mind the Gap!“ aus der Londoner U-Bahn, wie auch die zehn Gebote des Reisens, ohne die man erst gar nicht losfahren sollte. Außerdem wird verraten, wer den Grand Canyon zuerst ausgehoben hat. Und natürlich fehlt auch das Wichtigste bei der Ankunft in einem fremden Land nicht: Die Toilette - in all ihren weltweiten Variationen. Alleinreisen macht oft einsam. Daher wird sein langjähriger Weckgefährte Jürgen Weiß ab und zu und immer wieder als Dialogpartner, Wasserträger und Akustiker eingeweckselt.
Er sorgt dafür, dass die mehr als 180 Bilder nicht der Weckwerfgesellschaft anheimfallen und irritiert auch mal unachtsame Reisende. Man darf sich nicht wundern, wenn er auch noch als Weck-Mann daherkäme. Dazu ist auch noch der Eintritt frei; doch aufgepasst: der Hut geht um.
Also empfiehlt „Allerlei Kultur in Erlensee“ am 26.Februar: Nix wie Hin und Weck! Mehr Informationen: www.allerleikultur.de
Hans-Jürgen Lenhart & Jürgen Weiß
DER WECK IST DAS ZIEL
„Reiseberichte für völlig Weckgetretene“
Die ultimative Ton-, Bild- und Weck-Schau
Über 180 Bilder, neue Texte!
Freitag, 26.Februar 2016, 20 Uhr
Kunsttraum
Hainstr. 29, 63526 Erlensee
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