In Erlensee: Mehr als 2.000 Jahre alte Kelten-Siedlung besichtigen

Ein Grabungsteam legt derzeit in Langendiebach Funde einer Siedlung aus der Keltenzeit frei. (Bildquelle a: SPAU GmbH/Hendrik Hofmann. Bildquelle b/c: Kreispressestelle.)

Langendiebach
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Bei Untersuchungen auf einer künftigen Gewerbegebietsfläche in Erlensee-Langendiebach haben Archäologinnen und Archäologen die Spuren eines keltischen Dorfes freigelegt. Sie entdeckten Überreste von Häusern und zahlreiche Gegenstände aus dem Alltagsleben der Kelten. Aufgrund der Lage in einer kleinen Senke haben sich die Strukturen der Siedlung ungewöhnlich gut erhalten und erlauben bisher unbekannte Einblicke in ein keltisches Dorf.

Am Freitag, 9. September, haben alle Interessierten die Gelegenheit, sich das Gelände näher anzuschauen und die Funde durch Fachleute erläutern und einordnen zu lassen.

Die derzeit noch laufenden Arbeiten auf dem Gelände Auf der Beune, nordwestlich des „toom Baumarkts“ zwischen der Bruchköbeler Straße und Landstraße 3193, werden durch das Grabungsteam der Firma SPAU ausgeführt. Das Unternehmen lädt gemeinsam mit der Stadt Erlensee, der Unteren Denkmalschutzbehörde des Main-Kinzig-Kreises und mit der hessenARCHÄOLOGIE nun zu einem Tag der offenen Grabung ein. Am 9. September im Zeitraum zwischen 10 ud 16 Uhr können sich die Bürgerinnen und Bürger selbst ein Bild von den Funden machen und mit Hilfe der Fachexpertise der Keltenzeit ein wenig näherkommen. Erlensees Bürgermeister Stefan Erb und Landrat Thorsten Stolz werden die Grabungsstätte um 14 Uhr gemeinsam besuchen und an einer der Einführungen in das Thema teilnehmen.

Eine geringe Zahl an Parkplätzen steht entlang der Baustraße zur Verfügung. Gut zu erreichen ist die Ausgrabungsstelle aber auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad von der Bruchköbeler Straße aus. Zum Besuch der Grabung ist unbedingt festes Schuhwerk und eine Kopfbedeckung empfohlen.

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Ein Grabungsteam legt derzeit in Langendiebach Funde einer Siedlung aus der Keltenzeit frei. (Bildquelle a: SPAU GmbH/Hendrik Hofmann. Bildquelle b/c: Kreispressestelle.)


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