Grundschule Rückingen: FDP fordert Sicherstellung des Sportunterrichts

Rückingen
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Die FDP-Kreistagsfraktion im Main-Kinzig-Kreis hat im Kreistag einen Antrag eingereicht, der den Landkreis als Schulträger dazu auffordert, die Beförderungskosten der Schüler der Grundschule Rückingen zur nächstgelegenen Sporthalle zu übernehmen.



Der Antrag ist eine Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen, die die Durchführung des Sportunterrichts an der Grundschule Rückingen gefährden.

Die Grundschule Rückingen verfügt über keine eigene Sporthalle, weshalb die Schüler bisher mit einem Bus in die nächstgelegene Sporthalle gefahren wurden. Aufgrund fehlender Mittel zur Deckung der Beförderungskosten starteten die Rektorin der Schule, der Vorsitzende des Fördervereins sowie der Elternbeirat einen Spendenaufruf in den sozialen Medien. Ohne diese Mittel müssten die Kinder bei Wind und Wetter einen rund 30-minütigen Fußmarsch zur Sporthalle auf sich nehmen, was insgesamt eine Stunde für Hin- und Rückweg in Anspruch nehmen würde.

„Gute Bildung ist sehr wichtig, Sport auch. Der Sportunterricht ist essenziell für die ganzheitliche Entwicklung der Kinder und fördert soziale Fähigkeiten, Disziplin und Teamgeist“, betont der schulpolitische Sprecher der FDP-Kreistagsfraktion, Leo Hoffmann. „Es wäre unverständlich, wenn sich der Main-Kinzig-Kreis als Schulträger nicht zuständig sieht, die Beförderungskosten zu übernehmen, nur weil die Entfernung zur Sporthalle knapp unter den erforderlichen zwei Kilometern liegt. Wenn mit Hin- und Rückweg schon eine Stunde verloren wird, dann macht der Sportunterricht keinen Sinn mehr. Der Kreis muss als Schulträger seiner Verantwortung nachkommen.“

Die FDP-Kreistagsfraktion fordert den Kreisausschuss auf, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen. „Der Schulträger muss entweder eine Schulsporthalle für die Grundschule Rückingen planen oder die Beförderungskosten übernehmen. Es darf nicht tatenlos akzeptiert werden, dass der Sportunterricht aufgrund fehlender Mittel in Zukunft einfach nicht mehr stattfinden kann“, skizziert die stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Katja Lauterbach, verschiedene Möglichkeiten zur Lösung.

Schulische und private Spendenaktionen in Eigenverantwortung, haben einen hohen Wert und sind sehr lobenswert. Wir bedanken uns ausdrücklich bei der Schule und den Eltern für diese Initiative. Sie können jedoch keine dauerhafte Lösung darstellen und die Zuständigkeit des Kreises in Frage gestellt wird. „Wenn Spendenaktionen notwendig werden, um den grundlegenden Bildungsauftrag zu erfüllen, wäre das eine schulpolitische Bankrotterklärung. Wir sind uns aber sicher, dass der amtierende oder der künftige Schuldezernent hier eine zeitnahe und tragende Lösung finden kann“, schließt der FDP-Fraktionsvorsitzende Prof. Joachim Fetzer hoffnungsvoll.

fdpgrundrueckerl az


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