Ohne Stromimporte hätte so manches Beatmungsgerät stillgestanden

Flörsbachtal
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"Es ist leichter die Menschen zu täuschen als sie davon zu überzeugen, dass sie getäuscht werden", beschreibt dieses Zitat von Mark Twain aus Sicht der Bürgerinitiative „Gegenwind“ Flörsbachtal sehr treffend den Inhalt des Artikels im Magazin Strömung der Kreiswerke Gelnhausen mit dem Titel „Sichere Energie in stürmischen Zeiten“.

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"Die sechs im Bau befindlichen Windkraftanlagen sollen laut Oliver Habekost 50 Millionen Kilowattstunden emissionsfreien Strom produzieren. Dieses Scheinargument soll dem Bürger suggerieren, dass mit Windkraftanlagen eine stetige gleichmäßige Stromversorgung erfolgt. Wer das Wettergeschehen in den letzten Monaten verfolgt hat, musste feststellen, dass trotz heftigem Wind teilweise Stromlücken von 40 Millionen Kilowattstunden im Augenblick des Verbrauches entstanden sind. Und dass trotz Wind und Sonne Atomstrom aus Frankreich, Schweden und Tschechien importiert wurde. Ohne diese Importe und ohne Kohlekraftwerke hätte allerdings auch so manches Beatmungsgerät auf Intensivstationen stillgestanden. Die Profiteure der Windkraft haben das Verwirrspiel mit Zahlen perfektioniert und wer nicht im Thema ist, lässt sich allzu leicht von den vorgesetzten Zahlen blenden. Es ist zu lesen, dass umfangreiche Umweltprüfungen stattfanden und so sichergestellt sei, dass der Ausbau nicht zu Lasten der Umwelt geschähe. Wäre dem so gewesen, hätte das Genehmigungsverfahren keine fünf Jahre gedauert", heißt es in einer Pressemitteilung.

Und weiter: "Durch die Untersuchungen von mittlerweile drei anerkannten Naturschutz und Umweltverbänden im MKK und deren Gutachtern wurden zahlreiche Mängel der 'unabhängigen' Gutachter aufgedeckt. Die 'unabhängigen' Gutachter und ihre Auftraggeber mussten im Jahr 2016 feststellen, dass das Projekt aus Naturschutzgründen nicht genehmigungsfähig ist. Die Behörden verschleppten daraufhin die Genehmigung so lange bis von politischer Seite die Hindernisse kreativ aus der Welt geschafft wurden. Wahrlich eine Glanzleistung aller Beteiligten zu Lasten von Mensch und Natur. Und wer einmal um das Windindustriegebiet am Rosskopf spazieren geht, wird schnell feststellen, dass 100.000 Tonnen Schotter im Wald nicht umweltverträglich sind. Ebenso wenig wie Dieselverunreinigungen auf den Baustellen und Plastikmüll, den der Wind großflächig im Wald verteilt hat. Auch wird der aufmerksame Spaziergänger feststellen, dass die windkraftsensiblen Greifvögel sehr wohl genau über die Anlagenstandorte fliegen und nicht, wie die 'unabhängigen' Gutachter im Sinne der Auftraggeber behaupten, kurz davor umkehren."

Foto: „Green Energie“ auf der Baustelle am Rosskopf. Bild: Maritha Rämisch

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