Auswirkungen des Klimawandels auf den Spessart

Kempfenbrunn
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Im Rahmen der Demokratiewerkstatt lädt die Gemeinde Flörsbachtal in Kooperation mit der Volkshochschule der Bildungspartner Main-Kinzig GmbH (BiP) für Mittwoch, 13. Juli, ab 19 Uhr, zu einer Veranstaltung zum Thema Klimawandel in das Dorfgemeinschaftshaus nach Kempfenbrunn ein.

Geringe Niederschlagsmengen, zu heiße und zu trockene Sommermonate, extreme Unwetter - auch der Spessart bleibt vom Klimawandel nicht verschont. Insbesondere der Wald, der das klimaschädliche Co2 kompensiert, leidet unter der Trockenheit. Extreme Wettersituationen, wie das Unwetter im Januar 2018, als in der Nähe von Lohr am Main ein Tornado eine fünf Kilometer lange Schneise mit einer Breite von bis zu 300 Meter durch den Spessart zog, nehmen zu. Der Klimawandel wirkt sich auf allen Ebenen der Gesellschaft und in allen Wirtschaftssektoren aus und hat somit auch unmittelbare Folgen für die kommunale Haushaltspolitik. Das globale Waldsterben und der damit verbundene Überfluss an Schadholz kann zum Beispiel zum Einbruch kommunaler Einnahmequellen führen.

Der Klimawandel und seine komplexen Auswirkungen auf die Region Spessart, aber auch die Frage, was jeder Einzelne für eine positivere Entwicklung beitragen kann, steht im Fokus der Veranstaltung. Dr. Anika Magath vom Archäologischen Spessartprojekt e. V. wird vor dem Hintergrund der nun fast 8.000-jährigen Geschichte des Spessarts als Natur- und Kulturraum die Anpassungsfähigkeit der Menschen in den Blick nehmen und einen Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen geben. Forstamtsleiter Christian Münch berichtet darüber, wie es um den Spessart steht. Welche Herausforderungen gilt es zu bewältigen? Was unternimmt das Forstamt, um den Wald fit für die Zukunft zu machen?

Im Anschluss haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, den Expert*innen all ihre Fragen rund um das Thema Klimawandel zu stellen. Mit dieser Auftaktveranstaltung soll die Demokratiewerkstatt Flörsbachtal wieder ins Leben gerufen werden. Ziel der Demokratiewerkstatt ist es, Interessent*innen einen Raum zu schaffen und die Möglichkeit zu geben, regelmäßig über politische, historische oder wirtschaftliche Themen zu diskutieren und auf diesem Gebiet zu lernen. Betreut und moderiert wird die Demokratiewerkstatt von Alexander Wicker, Fachbereichsleiter Gesellschaft und Kultur bei der BiP und Projektmitarbeiter Matthias Müller-Stehlik. Das Projekt wird aus Mitteln des hessischen Weiterbildungspakts gefördert.

Die Teilnahme an der Auftaktveranstaltung ist kostenfrei und ohne Voranmeldung möglich. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.


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