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Die Vorsitzende Carmen Brönner konnte die Teilnehmer zu einem Rundgang in der Natur begrüßen, statt sie zu einem reinen Vortrag ins Vereinsheim einzuladen. Mirjam Reus ist zertifizierte Wild-, Heilpflanzen und Naturpädagogin, hat die 9-Pflanzen-Ausbildung zur Kräuterfrau nach Doris Grappendorf fast abgeschlossen und ist über die Grenzen von Freigericht hinaus schon für ihre Fachkenntnisse bekannt.

Sehr anschaulich wurde den Teilnehmern auf den Wiesen rund um die Vogelschutzhütte und im Wald Kräuterwissen sowohl über typische Wiesenkräuter als auch über Kräuter, die eher im Wald wachsen, nähergebracht. Höhepunkt waren Holunder und die Wald-Engelwurz. Der Holunder (Sambucus nigra) ist als „Apotheke des Bauern“ für seine vielfältige Heilwirkung bekannt und fehlte früher in keiner Hausapotheke. So wirkt er unter anderem entzündungshemmend, schmerzlindernd, schweißtreibend und fiebersenkend. Er ist passenderweise zur Heilpflanze des Jahres 2024 gewählt worden. Die Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris) wird dagegen für ihre verdauungsfördernde Wirkung sehr geschätzt aufgrund ihrer wertvollen Bitterstoffe. Der sehr malerisch in voller Blüte stehende Rote Fingerhut (Digitalis purpurea) erfreute nicht nur das Herz der Teilnehmer – viele kennen ihn bereits unter dem lateinischen Namen als Medikament für dieses lebenswichtige Organ. Die Inhaltsstoffe des Fingerhuts könne die Kontraktionskraft des Herzens steigern und gleichzeitig dessen Frequenz senken.

Während der Wanderung wurde natürlich auch eifrig gesammelt. Dabei erläuterte Mirjam Reus, wie aus den gesammelten Kräutern eine Tinktur hergestellt wird. Zum Abschluss gab es für die Teilnehmer ein Kräutermärchen zu hören.

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