Bermicher Zeltkerb mit Festgottesdienst und 3 Schlägen eröffnet

Bernbach
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Am Samstagabend wurde die Bernbacher Zeltkerb mit einem Festgottesdienst und 3 Schlägen eröffnet.

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Erstmals haben der Musikverein 1921 Bernbach und die Pfarrgemeinde St. Bartholomäus zu einem gemeinsamen Fest auf dem Kirchplatz eingeladen. Eröffnet wurde die Kerb mit einem Festgottesdienst, der von Pfarrer Patrick Kasaija und dem ehemaligen Bernbacher Pfarrer, Stadtpfarrer Stefan Buß, gefeiert wurde. „Heute vor 30 Jahren wurde ich als Pfarrer von Bernbach eingeführt, deshalb bin ich gerne der Einladung gefolgt und freue mich, dass ich mit euch Gottesdienst feiern kann“, so Pfarrer Buß, für den das Freigericht immer noch ein Stück Heimat ist. Pfarrer Kasaija betonte in seiner Predigt, wie wichtig es gerade heute ist, Kirchweih zu feiern. „Trotz aller Krisen gibt der Glaube mir und auch vielen Menschen noch Halt und Sicherheit.“

Nach dem Gottesdienst wurde der Festbetrieb im Zelt auf dem Kirchplatz, den auch ein Kerbbaum zierte, von Marco Hüller, dem Vorsitzenden des Musikvereins und Ole Schön vom Pfarrgemeinderat eröffnet. Sie begrüßten auch die beiden Ehrengäste Max Schad, CDU-Landtagsabgeordneter, und Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz (SPD), die zugleich mit Schürze und Hammer ausgestattet wurden. „Das ist mein erster Bieranstich als Bürgermeister von Freigericht“, so Eitz. Nach drei Schlägen und einem defekten Zapfhahn hieß es „O‘zapft is“, und Eitz und Schad verteilten Freibier an die zahlreichen Gäste. In ihrem Grußwort betonten beide, wie wichtig es für eine Gemeinschaft ist, auch wieder gemeinsam zu feiern. Als „nachträgliches“ Geburtstagsgeschenk überreichte der Bürgermeister an Spende an den Musikverein zum 100jährigen Bestehen und verwies auch darauf, dass viele Menschen keinen Grund zu feiern hätten. „Bis zum Jahresende müssen wir wöchentlich ca. 10 ukrainische Flüchtlinge aufnehmen.“ Trotz allem sei das Kirchweihfest aber auch ein guter Grund zu feiern. Eine besondere Überraschung gab es für die ehemalige Pfarrsekretärin Claudia Stickler: Alexandra Pinkert, die Sprecherin des Pfarrgemeinderates und Matthias Larbig, PGR-Vorstand, bedankten sich mit einem Präsentkorb für die sehr gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. „Damit habe ich jetzt überhaupt nicht gerechnet“, so Stickler und betonte auch, dass sie künftig weiterhin ehrenamtlich in der Pfarrgemeinde tätig sein möchte.

Für ordentlich Kerbstimmung im Zelt und auf dem Kirchplatz sorgte die Band „Harm’neezer“,  die mit bekannter Rockmusik die zahlreichen Gäste begeisterte. Premiere auf der hatte an diesem Abend der 15jährige Marius Pinkert am Keyboard, der seinen Vater Maurice (Schlagzeug und Gesang) bei dem Lied „Freiheit“ begleitet hat. Sie bekamen ebenso viel Applaus und Jubelrufe wie die übrigen Bandmitglieder Roland Franz (Gesang und Gitarre), Benni Lotz (Gesang), Marcus Börner (Gitarre und Gesang), Bruno Trageser (Schlagzeug) und Florian Aul (Bassist), die erst nach einigen Zugaben die Bühne verlassen durften.

Am Sonntagmorgen sorgte der Musikverein Kassel für musikalische Unterhaltung beim Frühschoppen, der nahtlos in das Mittagessen überging. Ab 12.30 Uhr wurde die Kuchentheke der kfd Bernbach und des Musikvereins gestürmt. Die KJG Bernbach sorgte hinter der Kirche für ein buntes Kinderprogramm, wobei die Hüpfburg natürlich sehr beliebt war. Ab 17 Uhr nahmen die Original Kasseler Musikanten Platz auf der Bühne und erfreuten die Kerbgäste mit Blasmusik und Gesang. Auch der traditionelle „Bartholomäus-Burger“ war wieder sehr beliebt. Sehr zufrieden zeigte sich der Festausschuss, bestehend aus Vertretern des PGR und des Musikvereins, am Abend. „Wir freuen uns sehr, dass unser Fest so gut ankam und wir bedanken uns herzlich bei allen Helferinnen und Helfer, ohne sie wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich.“

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