Am Wahlsonntag werden die Fernseh- und Hörfunkstudios aktuell mit Informationen versorgt. Eine wesentliche Grundlage dafür bildet die repräsentative Nachwahlerhebung (Exit Poll) am Wahltag. Dazu wurde eine repräsentative Stichprobe mit insgesamt 380 Wahllokalen in der gesamten Bundesrepublik ausgewählt, in denen am Wahltag Korrespondenten von Infratest dimap eingesetzt werden. Die Auswahl der Wahllokale basiert auf einem komplexen Verfahren, dessen Ziel es ist, sowohl das alte als auch das aktuelle Wahlergebnis exakt widerzuspiegeln.
Als einer von 380 Wahlbezirken der repräsentativen Stichprobe wurde auch der Wahlbezirk Bernbach ausgewählt. Im Rahmen der Nachwahlerhebung sprechen Korrespondenten die Wählerinnen und Wähler nach Verlassen des Wahlraumes an und bitten sie, einen kurzen Fragebogen zu ihrer Wahlentscheidung sowie nach Alter, Geschlecht und Schulabschluss auszufüllen. Der ausgefüllte Fragebogen wird dann in einen Pappkarton eingeworfen.
Die Befragung ist freiwillig und anonym. Ein Teil der Wähler bekommt einen etwas längeren Fragebogen mit zusätzlichen Fragen zu soziodemographischen Merkmalen und wahlentscheidenden Aspekten. Stündlich melden die Korrespondenten telefonisch die Ergebnisse in die Datenzentrale. „Erfahrungsgemäß nehmen die Wähler sehr zahlreich an der Nachwahlerhebung teil“, so „infratest“.
Auf der Basis dieser Nachwahlerhebung entsteht die 18-Uhr-Prognose, die nach Schließung der Wahllokale in der ARD präsentiert wird. Nach Schließung des Wahllokales werden die Hochrechnungen auf der Basis bereits vorliegender Wahlbezirksergebnisse erstellt. Dazu werden die Korrespondenten der öffentlichen Auszählung beiwohnen und schnellstmöglich die ausgezählten Ergebnisse ins ARD-Studio übermitteln.
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