Lange hat es gedauert, jetzt ist es vollbracht: Die Ampelschaltung an der „Geismühle“ in Bernbach wurde geändert.
Lange hat es gedauert, jetzt ist es vollbracht: Die Ampelschaltung an der „Geismühle“ in Bernbach wurde geändert.
An dem Unfallschwerpunkt in Freigericht gibt es nun vier Ampelphasen, Zusammenstöße auf der Kreuzungsmitte sollten somit nicht mehr möglich sein.
Nach mehreren vergeblichen Anläufen, die Kreuzung zu entschärfen, verständigten sich bei einem Ortstermin im Februar Vertreter vom zuständigen Fachbereich Verkehrswesen des Main-Kinzig-Kreises, der Polizei, Hessen-Mobil und der Gemeinde Freigericht darauf, die Schaltung der Ampelanlage zu verändern und auf diese Weise für mehr Sicherheit zu sorgen. Auch Landrat Erich Pipa hatte sich eingeschaltet und auf eine schnelle Lösung gedrängt. Die Kritik an der Ampelschaltung war nach mehreren Unfällen binnen weniger Monate immer lauter geworden, zuletzt war im Januar ein Mann dort bei einem Zusammenstoß schwer verletzt worden.
Mit der vierten Ampelphase werden nun alle vier Fahrtrichtungen getrennt über die Kreuzung gelenkt. Bislang waren hier drei Phasen geschaltet, so dass beispielsweise Autofahrer, die aus Richtung Hasselroth-Niedermittlau kommend nach Bernbach abbiegen wollten, zunächst den aus Altenmittlau kommenden Begegnungsverkehr passieren lassen mussten. In den Fahrtrichtungen Somborn und Bernbach existierten bereits separate Grünphasen.
Die Vertreter der beteiligten Behörden und der Gemeinde Freigericht sind zuversichtlich, dass mit der Umstellung auf eine vierte Phase die Situation entschärft ist und damit die zum Teil schweren Unfälle der Vergangenheit angehören. Es wurde verabredet, dass die Ordnungspolizisten der Gemeinde Freigericht kontrollieren, ob sich durch das Einrichten der vierten Ampelphase zu Stoßzeiten an der Ampel längere Rückstaus ergeben, wovon die Verkehrsexperten nach einer ersten Überprüfung aber nicht ausgehen.
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de