„Heavens Own": Noch Fragen zum Pachtvertrag für Vereinsheim

Neuses

Dem Motorradclub „Heavens Own MC Freigericht“ soll die Nutzung des so genannten „Haus am Rodfeld“ im Ortsteil Neuses dauerhaft gestattet werden.

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heavensown neusesheavensown neuses1heavensown neuses2heavensown neuses3heavensown neuses4Den Gemeindevertretern liegt inzwischen ein unterschriftsreifer Pachtvertrag vor, der zunächst auf fünf Jahre ausgelegt ist plus einer einseitigen Option für den Verein auf drei weitere Jahre. Eine anderweitige Nutzung des Gebäudes, das unterhalb des bekannten Ausfluglokales „Fernblick“ liegt und lange Jahre von der Versehrtensportgemeinschaft geführt wurde, scheint damit vom Tisch.

2008 war der erste Pachtvertrag mit dem Motorradclub geschlossen worden, damals noch begrenzt auf zwei Jahre mit einer automatischen Verlängerung, falls keine Vertragspartei kündigt. Eine Fortsetzung dieser Nutzung war lange Zeit umstritten, zuletzt wurde beispielsweise vorgeschlagen, das Gelände, auf dem sich einst unter anderem ein Tennisplatz befand, für touristische Zwecke zu nutzen. Auch eine Erholungs-Einrichtung für Senioren war bereits im Gespräch. Die Mitglieder des Motorradclubs um den Vereinsvorsitzenden Ferdinand Knaus ließen aber nicht locker, zumal sie bereits in das Gelände investiert haben.

Laut Pachtvertrag hat der Verein unter anderem den Rückbau und Renaturierung des Tennisplatzes, die Erneuerung der Außenfassade aller Gebäude, die Befestigung der Auffahrt zum Gelände sowie den Bau einer Theke und die Renovierung des Schankraumes übernommen. In den nächsten fünf Jahren sollen alle Räume renoviert werden, die Zeltplanüberdachung im Außenbereich durch eine Holzbauweise ersetzt werden, die Regenrinnen erneuert und das Dach überprüft werden und Arbeiten am Pflaster rund um das Vereinsheim sowie an der Parkplatzbefestigung durchgeführt werden.

Anstatt wie bisher 500 Euro soll der Motorradclub laut neuem Mietvertrag dann aber nur noch 250 Euro Pacht pro Monat bezahlen. Damit können sich allerdings bislang nicht alle Gemeindevertreter anfreunden. Im Haupt- und Finanzausschuss wurde der Pachtvertrag daher noch nicht abgesegnet. Dr. Manfred Kirschning (SPD) forderte eine Kostenaufstellung der zukünftigen Arbeiten, die eine Halbierung des Mietzinses rechtfertigt. Das Argument der „Heavens“, dass sie ein Freigerichter Verein seien und ihnen somit ein Zuschuss zustehe, fand aufgrund der erst vor kurzem beschlossenen Sparmaßnahmen hingegen wenig Anklang. Gerhard Hof (LFB/FDP-Fraktion) war die Vertragsdauer von fünf Jahren zu lang, zudem stellte er die Frage, ob die angekündigten Arbeiten des Vereins einer Kontrolle unterliegen.

Zunächst geklärt werden soll auch, was mit den Feuchtigkeitsschäden im Keller des Hauptgebäudes passiert. Laut Pachtvertrag ist der Verein zwar verpflichtet, alle Instandhaltungsmaßnahmen zu übernehmen, die Schäden im Keller sind davon aber ausdrücklich ausgenommen. Allerdings will auch die Gemeinde, die das Gelände über ihren Eigenbetrieb vermietet, dafür nicht aufkommen. Bevor der Pachtvertrag geschlossen wird, soll daher jetzt zumindest das Ausmaß der Schäden ermittelt werden.


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