Einrichtung für betreutes Wohnen geplant

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Jacqueline Eidner und Carina Hilfenhaus wagten vor fünf Jahren den Schritt in die Selbstständigkeit im Bereich der ambulanten Pflege und haben es bis heute nicht bereut.

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Inzwischen betreuen sie 260 Menschen und können auf eine lange Warteliste verweisen. Etwa 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sie in den vergangenen Jahren eingestellt. Ihr Konzept geht auf und schon bald mussten sie sich umorientieren und nach neuen Räumen suchen.

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„Uns ist eine ganz andere Art der Pflege wichtig. Die Älteren von heute, bei denen es Pflegebedarf gibt, sind schon Angehörige einer Generation, die einen ganz anderen Rhythmus pflegen, sie kennen und mögen Sushi, Wellness und gehen nicht unbedingt abends zeitig schlafen, darauf müssen wir uns einstellen zukünftig“, berichten die beiden Geschäftsführerinnen. Auch die anderen Wohnbedingungen, viele betagte oder pflegebedürftige Menschen können oft noch gut für sich selbst sorgen, aber nicht mehr die Hausarbeit und Gartenpflege leisten. Auch hier springen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von QValère ein, sei es, um einen Gärtner zu besorgen oder den Haushalt zu erledigen. Oft handelt es sich ja um größere Häuser mit einem dazugehörigen Garten. Viele können das selbst nicht mehr bewältigen und die nächsten Angehörigen wohnen in diesen Fällen oft ziemlich weit weg. Für  Menschen, die das Haus nicht mehr verlassen können, aber auch nicht unbedingt Betreuung rund um die Uhr benötigen und ihren Alltag zu Hause noch sehr gut bewältigen können, gibt es den Hausnotruf, ein sehr bewährtes System. Das jüngste Angebot, was sich großer Beliebtheit erfreut sind die Angebote der Friseure, die auf Wunsch nach Hause kommen ebenso der mobilen medizinischen Fußpflege und Maniküre.

„Wir versuchen, die stationäre Pflege in die ambulante zu übertragen“, berichten die beiden Geschäftsführerinnen. Momentan haben sie in den vorübergehend gemieteten Räumen eine Begegnungsstätte eingerichtet, weil sich während der Arbeit schnell herauskristallisierte, dass es auch einen großen Bedarf an Kontakten, Gesprächen und Austausch untereinander gibt. „Eine rundum sehr gute Versorgung, alles aus einer Hand, das ist ein Angebot, das genau dem entspricht, was wir in unserer heutigen Zeit benötigen“, lobten die Besucher, Landrat Thorsten Stolz (SPD) und Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz (SPD), die Arbeit der beiden Unternehmerinnen.

„Nicht nur, dass hier Arbeitsplätze geschaffen werden, hier wird auch perspektivisch gedacht und sich auf die neuen Herausforderungen in der Pflege auf ganz moderne Art und Weise eingestellt. Das verdient Lob und Anerkennung“, sagte Landrat Thorsten Stolz. Von großem Interesse war für die Besucher der Plan zum Neubau. Im Ortsteil Somborn entstehen zurzeit die neuen Räumlichkeiten. In wenigen Wochen wird hier der erste Spatenstich auf dem Gelände der im vergangenen Jahr abgerissenen Schillingsmühle erfolgen. Der aktuelle Standort in Altenmittlau gilt als Zwischenstation bis zum Umzug in den Neubau.

Foto: Landrat Thorsten Stolz zu Besuch beim ambulanten Pflegedienst QValère in Freigericht, von links: Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz, Jacqueline Eidner und Carina Hilfenhaus sowie Landrat Thorsten Stolz.

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