Gemeinde Freigericht warnt vor "Anzeigenhaien"

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Nicht zum ersten Mal wurde von Freigerichter Gewerbetreibenden im Rathaus nachgefragt, ob die Gemeinde Firmen oder Verlage zur Einholung von Werbeanzeigen für eine Publikation der Gemeinde beauftragt hat. „Hierzu wurde kein Auftrag vergeben“, erklärt Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz (SPD). Die Gemeinde Freigericht hatte im Frühjahr 2016 zuletzt eine Imagebroschüre aufgelegt, die in Zusammenarbeit mit dem mediaprint infoverlag mit Sitz in Mering/bei Augsburg entstand und in der Freigerichter Gewerbetreibende inseriert hatten.

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Mit einer einmaligen Zahlung war diese Annonce vollständig bezahlt. Dennoch wurde die Gemeindeverwaltung aktuell wieder darüber informiert, dass vermehrt diejenigen Gewerbetreibenden angefragt werden, die seinerzeit dort inseriert hatten Dr. Eitz stellt klar: „Es ist keine Neuauflage vorgesehen“. Somit könnten wieder Trittbrettfahrer am Werk sein, die in regelmäßigen Abständen tätig werden. Die Masche ist dabei immer die gleiche: eine zumeist im Ausland ansässige Print-Firma ruft an und schickt Faxe oder Mails, weil die Daten eines angeblichen „Alt-Vertrags“ in einer Freigericht-Publikation unverzüglich per Unterschrift zu überprüfen beziehungsweise auch zu kündigen seien, da angeblich die Auflage vergriffen sei. Dem ist jedoch nicht so; es sind noch Broschüren vorhanden. Diesen Faxen oder Mails zwecks Vertragsverlängerung beigefügt ist eine schlechte Kopie der ursprünglichen Annonce, die der aktuellen Bürgerinformationsbroschüre entnommen ist.

Der Bürgermeister betont, dass keine Firma und kein Verlag von der Gemeinde zur Anzeigenakquise beauftragt wurde. Er empfiehlt allen Freigerichter Gewerbetreibenden, bei solchen Anzeigenaufträgen vorsichtig zu sein und sich nicht zu schnellen Unterschriften hinreißen lassen. Aus der Erfahrung ähnlicher Werbe-Aktivitäten verschiedener Verlage sei man im Rathaus sensibilisiert, weil schon mancher Anzeigen-Auftrag von Freigerichter Geschäftsleuten in gutem Glauben abgeschlossen wurde, dass es sich bei dem zu erstellenden Medium um eine Broschüre oder einen Straßenplan der Gemeinde handele. Dies habe in einzelnen Fällen schon zu großer Verärgerung geführt, weil man sich arglistig getäuscht fühlte, plötzlich vierstellige Beträge zu zahlen und Probleme hatte, nach Ablauf der Rücktrittsfrist aus solchen Werbeverträgen wieder herauszukommen.

Eitz rät allen Geschäftsleuten, im Zweifelsfall vor Unterschriftsleistung unter irgendwelche Verträge im Rathaus nachzufragen und diesen Firmen nicht zu antworten.

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