Mit einer stillen kurzen Gedenkfeier hat Freigericht an die Progromnacht vom 9. November 1938 erinnert und der Opfer der Gewalt aus der jüdischen Gemeinde gedacht.
Mit einer stillen kurzen Gedenkfeier hat Freigericht an die Progromnacht vom 9. November 1938 erinnert und der Opfer der Gewalt aus der jüdischen Gemeinde gedacht.


An der Stele in der Freigerichter Straße 28, dem einstigen Wohnhaus von Josef Sonneberg, erinnerte Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz mit einer kurzen Ansprache an die ermordeten Jüdinnen und Juden aus Freigericht. Pastoralreferent i.R. Rudolf Schmitt und Pfarrer Markus Wagner-Breidenbach trugen gemeinsame Reflexionen und Gebete vor.
Eigentlich war eine größere Veranstaltung geplant, an der auch die Arbeitsgruppe Erinnerungskultur Ergebnisse ihrer Arbeit vorstellen wollte. Dies konnte pandemiebedingt leider nicht stattfinden. Vorläufig geplant ist, sofern es die Bestimmungen dann zulassen, an der Stele eine öffentliche Gedenkfeier am 27. Januar 2021 zu veranstalten, dem Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz und Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.
Foto (von links): Rudolf Schmitt, Markus Wagner-Breidenbach, Dr. Albrecht Eitz. Fotograf: Franz Josef Peter
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