CDU Freigericht geht auf Abstand zum Bundes- und Landesverband

Freigericht
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In einer Presseerklärung geht die CDU Freigericht auf Abstand zum Bundes- und Landesverband. Dass man zum wiederholten Mal den eindeutigen Willen der Parteibasis derart mit Füßen trete, grenze an parteischädigendes Verhalten. Mit diesem Bundesparteitag habe man den kleinen Verbänden vor Ort einen Bärendienst erwiesen. Der in der Wahl um den Bundesvorsitz unterlegene Friedrich Merz habe es mit seiner Vorstellungsrede beim Bundesparteitag auf den Punkt gebracht: „Ich bin mit 16 in die CDU eingetreten. Ich bin nicht in eine Vermittlungsagentur für Regierungsposten eingetreten.“

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Aus den Reihen der Bundes- und Landespartei seien in den letzten Wochen immer wieder Sätze zu hören gewesen, wie: „Wir haben als Delegierte kein imperatives Mandat und sind in unserer Entscheidung nicht an Parteitagsbeschlüsse gebunden.“ Die CDU Freigericht erkläre nun im Gegenzug, dass auch sie kein imperatives Mandat zum Plakate kleben und Flyer verteilen habe. Dies habe man unter anderem dem Landesverband der CDU Hessen bereits im Vorfeld signalisiert und dafür einen Rüffel aus Wiesbaden bekommen, der die Freigerichter Christdemokraten jedoch unbeeindruckt gelassen hat. Der Parteivorstand der CDU Freigericht macht nun deutlich, dass der Gemeindeverband künftig erwarte, dass Plakate und Flyer für Landtags-, Bundestags- und Europawahlen zentral von den Geschäftsstellen in Wiesbaden und Berlin koordiniert und gestellt bzw. verteilt werden. „Wenn die Damen und Herren in ihren Elfenbeintürmen nicht verstehen, dass sie ihre Legitimation von der Basis ableiten, mögen sie ihre Wahlkämpfe künftig ohne uns und in Eigenregie organisieren“, so die Vorstandsmitglieder einhellig.

„Wir haben heute bereits mehrere Nachrichten von verärgerten Parteimitgliedern erhalten, die der CDU Freigericht weiter die Treue halten wollen, aber mit der CDU im Übrigen abgeschlossen haben“, so der sichtlich enttäuschte CDU-Parteivorsitzende Patrice Leon Göbel. „Die CDU Freigericht ist schon immer ein eigenständig denkender und agierender Gemeindeverband gewesen, dem an aller erster Stelle die Menschen in Freigericht wichtig sind“, ergänzt der CDU-Fraktionsvorsitzende Florian Altmann. „Auch wenn wir enttäuscht sind und unsere Konsequenzen ziehen werden, stehen wir auch weiterhin mit all unserer Kraft für Freigerichter Interessen ein“, so Göbel und Altmann einhellig. „Den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Freigericht versprechen wir, dass wir als 'Die neue CDU Freigericht' diesen Weg der Unabhängigkeit weiter gehen und auch gegenüber der Landes- und Bundespartei nicht zurückstecken werden.“

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