Musikalischer Freundschaftsgruß an die Partnerkommunen

Freigericht
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„Bruder Jakob“ - ein Lied der Verbundenheit geht um die Welt. Der bekannte Kanon wurde im Sommer am 21. August bei nachmittäglicher Hitze von den Freigerichter Chören und dem Komitee für europäische Verständigung auf dem Schulhof der Kopernikusschule aufgenommen, um ein Zeichen der europäischen Verständigung zu setzen.

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Moderne Medien machen es später möglich mit geschickt arrangierter Technik Freigerichter zusammen mit den Freundinnen und Freunden aus Italien und Frankreich singen zu lassen und zu einem homogenen Ganzem zusammenzufügen. Das Ergebnis präsentierten kürzlich Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz (SPD), Christoph Klein und Volker Bernhart, dem Dirigenten Martin Bous, dem Ersten Beigeordneten Heinrich Höfler (UWG) und dem Komitee für europäische Verständigung, vertreten durch Heidrun Franzke und Dr. Gerd Porsch. Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz lobte das großartige Projekt und dankte allen Beteiligten ganz herzlich für ihr großes Engagement. Er versicherte, dass dieses Video nicht nur berühre, sondern auch eine gute Werbung für Freigericht und die Region sei. Er gehe davon aus, dass diese schöne Aktion Nachahmer finden werde. Die Freigerichter Chöre schlugen vor, das Video auch an die Europaabgeordneten und an das Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit e.V. zu schicken. Das Jubiläumsvideo ist ab sofort auf der Homepage der Gemeinde Freigericht https://www.freigericht.de/erleben-entdecken/wissenswertes/partnergemeinden/ verfügbar. Das Projekt entstand als Reaktion auf den Ausfall der Feiern der Verschwisterungsjubiläen. Seit 50 Jahren ist Freigericht mit Saint-Quentin-Fallavier verschwistert, seit zehn Jahren mit Gallicano nel Lazio. Da die geplante Bürgerbegegnung der Pandemie zum Opfer fiel, soll die virtuelle Begegnung mit gemeinsamem Gesang die Freundschaft der Kommunen erhalten und stärken.

Inspirieren ließ man sich von den Erfolgen des Somborner Männerchores mit ihren digitalen Chorprojekten. Vorsitzender Christoph Klein sagte zu, sich bei dem Partnerschaftsprojekt um die Technik zu kümmern - und der Vorstand der Chorgruppe Freigericht erklärte sich bereit, das »Ständchen für Europa« in den Mitgliedschören zu bewerben. Volker Bernhart, Co-Dirigent des Somborner Männerchores, hatte eine »europäisch aufgewertete« Version von »Bruder Jakob« zu Papier gebracht - im Kern besteht das Stück aus dem bekannten Kanon, der im Sommer in frischer Luft vor zahlreichen Mikrofonen und Kameras in deutscher, französischer und italienischer Sprache vorgetragen wurde. Es war eine kleine Meisterleistung, die Martin Bous glückte: Bous, Dirigent beim Männerchor Altenmittlau, hatte einen über den Hof der Kopernikusschule verteilten Groß-Chor mit über 150 Sängerinnen und Sängern vor sich, eine nicht gerade geräuschlose Drohne über sich und eine filmende und tonaufnehmende Technik-Crew hinter sich. Seine Aufgabe war es, aus diesem Mammut-Gebilde eine akzeptable Version von »Bruder Jakob« herauszufiltern - mit richtigen Tönen und nicht ganz so ernst dreinblickenden Sängerinnen und Sängern. Nach gut vier Stunden gingen die Daumen der Techniker nach oben. Martin Bous hatte die Gruppe, die erstmals miteinander sang, zu einem »echten« Chor geformt, womit Freigericht erneut seinem Ruf als Sängerhochburg Ehre machte. Danach wurde das Material im Studio von Björn Bock (Männerchor Somborn) bearbeitet, geschnitten und die Beiträge aus den Partnerkommunen eingepflegt. Jetzt ist der eindrucksvolle musikalische Freundschaftsgruß fertiggestellt und kann weltweit von der Verbundenheit der drei Kommunen künden.

Foto (von links): Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz, Erster Beigeordneter Heinrich Höfler, Martin Bous, Christoph Klein, Heidrun Franzke, Volker Bernhart, Dr. Gerd Porsch bei der Präsentation des Chorprojektes im Rathaus.

Foto: Ein Bild vom Sommer, das während der Aufnahme entstanden ist. Fotograf: Heribert Huth.



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