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Er geht auf einen Beschluss der Vereinten Nationen zurück, die diesen Gedenktag 1951 ins Leben riefen. Am 25. April 1952 pflanzten der damalige Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesminister Robert Lehr, im Bonner Hofgarten einen Bergahorn. Kurz nachdem Zweiten Weltkrieg wollte man damit auf die Übernutzung der Wälder in der Bundesrepublik Deutschland aufmerksam machen, wo in den Nachkriegsjahren auch bedingt durch Reparationshiebe der Alliierten neun- bis fünfzehnmal mehr Holz eingeschlagen wurde, als nachwachsen konnte. Diese überzogenen Holznutzungen wurden damals meist in riesigen Kahlschlägen durchgeführt.

Seither sollen die Pflanzungen am Tag des Baumes ein Bewusstsein für die Bedeutung des Waldes und der ihn charakterisierenden Bäume schaffen. „In Freigericht haben wir durch unsere Spenden in den letzten 25 Jahren schon zu zehntausenden, gezielten Baumpflanzungen beigetragen,“ kann die Vorsitzende des Freigerichter Ortsverbandes der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Marion Lofink, mit Stolz berichten. In diesen Pflanzungen war die ganze Palette der bisher gekürten „Bäume des Jahres“ enthalten. „Ebenfalls soll mit dem Tag des Baumes auf die Gefährdung des Waldes durch die negativen Einflüsse einer umweltbelastenden, rein auf Wachstum fixierten Gesellschaft aufmerksam gemacht werden. Aber auch die Chancen gilt es hervorzuheben, die in einer ökologischen Nutzung des Waldes als Grundlage einer modernen, nachhaltigen Gesellschaft liegen,“ so Revierförster und SDW-Mitglied Markus Betz.

Während man in den vergangenen Jahren meist seltenere „Bäume des Jahres“, wie etwa Ahorne, Baumhaseln, Edelkastanien, Wildkirschen, Nussbäume uvm. gezielt in den Freigerichter Wald pflanzte, um ihn damit an den Klimawandel besser anzupassen, habe man bei anderen Baumarten auf die „Pflanzkünste“ der Natur gesetzt. Zu diesen Baumarten zählten bisher im Freigerichter Wald etwa Birken, Ebereschen, Lärchen und Waldkiefern, welche frei werdende Flächen etwa nach Stürmen schnell wieder besiedeln halfen. Inzwischen wird auch die Eiche als klimaplastische Baumart im Freigerichter Wald weniger gepflanzt als vielmehr auf natürliche Weise verjüngt, wie Revierförster Markus Betz der SDW-Vorsitzenden Marion Lofink und ihrem Stellverteter Thomas Röll erkärte.

Die Buche als Baum des Jahres 2022 fällt ebenfalls in die Kategorie der Baumarten, die sich im Freigerichter Wald in den letzten 30 Jahren immer besser und natürlich verjüngen. Die Buche erfüllt viele wichtige Umweltfunktionen und liefert einen vielseitig verwendbaren Rohstoff für langlebige Holzprodukte. Aber auch ihr großes Potenzial zur Bereitstellung von lokal verfügbaren und nachhaltig erzeugten Brennholz, das bei der Waldpflege als Koppelprodukt immer mit anfällt, spielt für eine lokale Wärmewende als Ersatz für fossile Rohstoffe eine immer stärkere Rolle. Es sorgt gleichzeitig für mehr Sicherheit in globalen Energie- und Rohstoffkonflikten. Diese Entwicklung sei wesentlich durch eine naturnahe Waldwirtschaft begünstigt worden, welche den Freigerichter Wald zu einem artenreichen Dauerwald mit einer hohen Biodiversität habe werden lassen, ergänzte der Freigerichter Revierförster Markus Betz. Deshalb konnten Marion Lofink als Vorsitzende der SDW und Thomas Röll als ihr Stellverteter beim Blick in den Freigerichter Wald und in die Baumbestände rund um das Vereinsheim an der Dicken Tanne zufrieden feststellen: „Die Buche als Baum des Jahres pflanzt bei uns mit großer Zuverlässigkeit die Natur. Und das alles auch noch kostenfrei und in Millionenauflage!“

Foto: Die Natur pflanzt den Baum des Jahres im Freigerichter Wald. Foto: SDW-Freigericht


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