Mit vier Windrädern alle Haushalte mit Strom und Wärme versorgen

Freigericht
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„An Windkraft wird für eine erfolgreiche Energiewende kein Weg vorbeiführen. Aus diesem Grund müssen rechtzeitig die nötigen Prüfungen ausgewiesener Flächen für Windkraftanlagen stattfinden – im Main-Kinzig-Kreis und auch hier in Freigericht“, so Reine Bousonville, Vorsitzender der Kreistagsfaktion von Bündnis 90/Die Grünen Main-Kinzig, bei einer Begehung der Windvorrangflächen auf dem Gebiet der Gemeinde.

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Dazu hatten der Kreisverband Main-Kinzig, Kreistagsfraktion und der Ortsverband Freigericht der Grünen eingeladen. Vom Treffpunkt am Landhaus Fernblick lief die Gruppe von rund 25 Interessierten aus dem gesamten Landkreis durch die Windvorrangfläche, um an zwei verschiedenen Punkten über die Herausforderungen beim Bau von Windrädern zu diskutieren.

„Der Wald, den wir hier sehen, ist nicht das Paradies, das die Windkraftgegner gerne zeichnen. Es gibt gute Flächen mit Mischwald, aber es gibt auch Flächen mit Fichten-Monokulturen. Insbesondere diese Bäume sind durch den Klimawandel gezeichnet und werden ohnehin bald weichen müssen. Nur wenn wir es schaffen fossile Brennstoffe durch regenerative Energien zu ersetzen, werden wir ein weiteres Waldsterben durch Temperaturanstieg verhindern“, machte der Freigerichter Fraktionssprecher Achim Kreis zu Beginn deutlich.

Johanna Lomax, ebenfalls Mitglied der Grünen-Fraktion, ergänzte: „Die Gemeinde Freigericht könnte alle Haushalte des Ortes durch vier Windräder mit Strom und Wärme versorgen. Für die Aufstellung wäre eine gerodete Fläche von etwa vier Fußballfeldern notwendig. Dies entspricht gut 0,2 % der Freigerichter Waldfläche. Für eine vergleichbare Stromproduktion mit Photovoltaik wäre dagegen schon eine Fläche von 74 Fußballfeldern nötig. Etwa 50 % mehr, wenn dieser Strom auch für den Winter gespeichert werden soll.“

Ob die Prüfung des Baus von Windkraftanlagen weitergeht, darüber entscheiden die Freigerichter am 10. Juli bei einem Bürgerentscheid. „Wir hoffen sehr, dass sich viele Bürger an dem Entscheid beteiligen und für die Fortsetzung des Gutachtens stimmen. Denn wir sind überzeugt, dass sie im ökologischen und auch im wirtschaftlichen Sinne von den Anlagen profitieren würden“, erklärte Maria Heider, aus dem Vorstand der Grünen Main-Kinzig.

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