Freigericht: Schon in 18 Monaten emissionsfreier Strom nutzbar?

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Am Samstagvormittag besuchten Mitglieder der Fraktionen der CDU und der Wählergemeinschaft "Gemeinsam für Freigericht" (GfF) auf Einladung der Gemeindeverwaltung den Solarpark in Gelnhausen. Der Geschäftsführer des Betreiberunternehmens NextEnergy, Torsten Eurich, sowie der Markenmanager Thomas Ott führten über die im Wald gelegene Anlage, die 2009 als erste dieser Art im Main-Kinzig-Kreis auf einem in früheren Zeiten durch die amerikanischen Streitkräfte genutzten Areal etabliert wurde. Eurich und Ott erläuterten die technischen Anforderungen und die Umsetzung, die im Einklang mit Mensch und Natur steht, einzigartig in der Anlage ist, dass hier Damwild zur Pflege der Grünflächen gehalten wird.

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Der geplante Solarpark in Freigericht werde vom Umfang her noch größer und leistungsfähiger, die Anlage im Freigericht wird das Paradebeispiel einer Solaranlage werden, so Eurich weiter. Die Fraktionsvertreter von CDU und GfF waren sich einig, dass in NextEnergy der richtige Partner die Umsetzung in Freigericht plant, es solle zunächst der in der Potenzialanaylse als Solarwerk 2 bezeichnete Fläche umgesetzt werden, wobei der Fraktionsvorsitzende der CDU, Florian Altmann, darauf drang, in der Planung beide zur Umsetzung angedachten Flächen zu berücksichtigen und ein beide Flächen umfassendes Planverfahren einzuleiten.

Waldemar Gogel, Fraktionsvorsitzender der GfF, wies zustimmend darauf hin, dass bereits mit der Fläche des Solarparks 2 in Richtung Hof Trages/Albstadt es möglich sei, die Grundversorgung der Freigerichter Haushalte sicherzustellen. Die Beteiligung von Bürgern als „Bürgersolarpark“ lehnte Torsten Eurich ab, da sich aus der Erfahrung anderer realisierter Solarparks in der Vergangenheit bereits zeigte, dass dies nur einige wenige finanzkräftige Bürger angesprochen werden könnten. Sinnvoller sei es hingegen, den Menschen vor Ort über maßgeschneiderte Energielieferungsverträge günstigeren und ortsnah produzierten emissionsfreien Strom anzubieten. Die Geschäftsführerin der GfF-Fraktion, Carmen Scheuermann bekräftigte, dass nur so die Bürger wirklich profitieren könnten und dies die Akzeptanz der Anlage fördere.

Erstaunt zeigten sich die Fraktionsvertreter von CDU und GfF über das nur mäßige Interesse der politischen Mitbewerber an der Begehung der Anlage, neben einigen UWG-Vertretern war immerhin ein Vertreter der Grünen anwesend, wohingegen die Vertreter der SPD völlig fehlten, ebenso der Bürgermeister selbst. „Wir sollten bei aller unterschiedlicher Positionierung zu den verschiedenen Themen doch im Gespräch bleiben, ein Fernbleiben bei solchen Anlässen fördere dies nicht“, so Altmann (CDU).

Auch der stellvertretende Vorsitzende der CDU Freigericht, Dr. Jürgen Schmitt, zeigte sich sehr angetan von der Anlage und sieht diese als echt und insbesondere in relativ kurzer Zeit umsetzbare Möglichkeit zur Nutzung alternativer Energien. „Wenn alles nun glatt läuft, können wir in 18 Monaten bereits emissionsfreien Strom in Freigericht produzieren und nutzen“, so Schmitt abschließend.

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