Windkraft: Einstieg in Diskussion mit Planern nicht ablehnen

Freigericht
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"Viele gegensätzliche Argumente sind in unserer Gemeinde zum Thema Windkraftanlagen bisher ausgetauscht worden", so die SPD Freigericht in einer Pressemitteilung.

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Grundlage aller dieser Diskussionen sei stets die Forderung nach einer Reduzierung des Klimawandels durch die verstärkte Nutzung von erneuerbaren Energien in der Zukunft: "Wenn diese Forderung drastisch beschleunigt werden soll, bedarf es eines Kraftaktes von uns allen. Eines Kraftaktes der gesamten Gesellschaft. Wir brauchen eine Senkung des Energieverbrauchs auf allen Ebenen. Wir brauchen einen wesentlich beschleunigten Ausbau von erneuerbaren Energien. Wir brauchen eine Diversifizierung der Energieerzeugung. Wir brauchen aber auch den sofortigen Bau von weiteren Energiespeichern und in diesem Zusammenhang ebenfalls einen verstärkten Ausbau einer Wasserstoffproduktion. Wenn wir der Meinung sind, dass wir dies alles so schnell wie möglich brauchen, warum soll dann der Einstieg in eine Projektdiskussion mit einem Projektplaner über die Möglichkeit einer Windenergienutzung auf der Wind-Vorrangfläche im Freigerichter Ortsteil Neuses abgelehnt werden. Erst durch eine derartige Diskussion werden alle notwendigen Gutachten nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz eingeleitet."

Im Wesentlichen müssten folgende Gutachten erstellt werden:
1. Avifaunistisches Gutachten zur Beurteilung der Gefahrensituation der Tierwelt
2. Boden- und Baugrundgutachten
3. Schattenwurfgutachten zur Untersuchung der Helligkeitsschwankungen durch Lichtwechsel
4. Turbulenzgutachten zur Festlegung des minimalen Abstands zwischen den Windenergieanlagen
5. Gutachten zum Nachweis der nicht Überschreitung der zulässigen Schallimmissionsrichtwerte in der Umgebung von Windenergieanlagen

"Diese Gutachten sowie noch einige ergänzende Fachgutachten dienen unter anderem dem Schutz von Menschen, Flora und Fauna vor potenziell negativen Einwirkungen durch Windkraftanlagen, getreu der Meinung des BUND Landesverbandes Hessen folgend, dass Klimaschutz gleichermaßen Artenschutz ist und es ohne Klimaschutz keinen Artenschutz gibt. Erst wenn alle fachlichen Anforderungen erfüllt sind, erstellt die Genehmigungsbehörde einen rechtssicheren Genehmigungsentscheid, dass Windkraftanlagen überhaupt gebaut werden dürfen. Als Fazit dieser Betrachtungen können wir als SPD-Fraktion nur zusammenfassend sagen: Wir tragen alle Verantwortung für unsere Kinder und Enkelkinder, die in einer intakten Umwelt ohne weitere verheerende Klimakatastrophen leben wollen. Jeder Freigerichter Bürger kann durch sein Verhalten einen klimarelevanten Beitrag leisten. Jeder kann durch ein Nein zum Bürgerentscheid den Einstieg in die ersten gutachterlichen Schritte für Windkraftanlagen in Neuses herbeiführen", heißt es abschließend in der Pressemitteilung.


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