Jede Stimme zählt für die Zukunft des Freigerichts

Freigericht
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"Am Sonntag, 10. Juli 2022, findet eine richtungsweisende Wahl für das Freigericht statt", so die Interessengemeinschaft "Gegenwind Freigericht" in einer Pressemitteilung vor dem Bürgerentscheid zu den Windkraft-Planungen in der Gemeinde.

Und weiter: "Sie stimmen ab, ob aus dem Neuseser Wald ein Windkraftindustriepark werden soll. Jede Bürgerin und jeder Bürger des Freigerichts hat jetzt die Möglichkeit, bei dem Bürgerentscheid seine Stimme abzugeben. Und jede Stimme zählt für die Zukunft des Freigerichts. Es wurde immer wieder für Verwirrung gesorgt, die es gilt aufzuklären. JA bedeutet: keine Windkraftindustrieanlagen im Freigerichter Wald und Erhalt des Naherholungsgebiets Sölzert. Schon im Februar 2019 forderten Landrat Stolz, sowie 16 Bürgermeistern aus MKK, inklusive des aktuellen Bürgermeisters des Freigerichts, eine gerechtere Verteilung der Windkrafträder in Südhessen, was sich offensichtlich nicht in der Realität widerspiegelt. Im gesamten Main-Kinzig-Kreis stehen schon weit über 100 Windkraftanlagen, somit über 50% aller Windkrafträder in Südhessen. Eine gerechte Verteilung auf andere Landkreise, welche teilweise noch günstigere topographische Voraussetzungen und bessere Windverhältnisse haben, wird bisher nicht umgesetzt. Mit dem Ergebnis, dass die Freigerichter Haushalte und Betriebe heute schon einen der höchsten Strompreise in der Region bezahlen. Besserung in Sicht durch Windkraftanlagen? Fehlanzeige, der Strom geht ins allgemeine deutsche Stromnetz und somit wird kein spürbarer Vorteil für die Freigerichter Haushalte erzielt. Die vollständige Erhaltung unseres Waldes in Neuses liegt uns am Herzen, da hier eine der grünen Lungen des Freigerichts steht, die wir in der aktuellen Situation mehr denn je benötigen. Die geplanten Standorte der Windkraftindustrieanlagen sollen in ein Waldgebiet, das in einem Topzustand ist und nicht, wie immer wieder behauptet wird, ein toter Wald:"

Dieser Wald speichere nicht nur jährlich pro Hektar mindestens 10 Tonnen CO2, sondern wirke temperatursenkend und sei ein wichtiges Naherholungsgebiet vor der Haustür: "In den letzten Monaten ist u.a. durch unser Engagement viel Bewegung in Punkto Energiewende im Freigericht gekommen. Wir haben immer wieder Alternativen aufgezeigt, wie die Balance zwischen Natur, Naherholung und erneuerbarer Energiegewinnung ermöglicht werden kann. Ja, wir haben auch immer wieder den Finger in die Wunde gelegt. Es wurden Projekte in den entsprechenden Gremien zügiger behandelt und mit dem geplanten Solarpark wird auch schon das erste vielversprechende Konzept konkreter. Bei diesem Projekt gewinnen alle Haushalte im Freigericht. Als parteiunabhängige Interessensgemeinschaft möchten wir unterstreichen, dass wir keine politischen, ideologischen oder wirtschaftlichen Ziele verfolgen. Wir handeln aus Überzeugung und wollen die beste Lösung für alle Freigerichter und zum Erhalt unserer Natur. Stimmt mit Ja, zum Wohl aller Freigerichter und nicht für die paar wenigen, die am Ende (u.a. durch finanzielle Beteiligungen) an Windkraftanlagen profitieren wollen. Wir haben weder Fördergelder erhalten, noch wurden wir von Lobbyisten, Parteien oder sonstigen Organisationen finanziell unterstützt. Wir haben kein Geld für teure Marketingagenturen, Werbung oder Veranstaltungen ausgegeben. Die gesamten Aktivitäten wurden von den engagierten Mitgliedern der IG in Eigenleistung erbracht, weil ihnen ihre Heimat und die Naturverbundenheit am Herzen liegen."

Die Energiewende sei für die IG wichtig und richtig, dabei müsse aber vernünftig, nachhaltig, fair und im Einklang mit der Natur gehandelt werden: "An unsere Kinder und Enkelkinder wollen wir eine intakte Natur übergeben, mit einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt und keinen Industriepark. Des Weiteren muss Strom auch für die gesamte Bevölkerung bezahlbar bleiben und nicht nur ein paar Anlegern Vorteile bringen. Es kann doch nicht sein, dass die Freigerichter die Zeche zahlen und die Investoren Fördergelder und Subventionen kassieren. Darum stimmen sie am Sonntag beim Bürgerentscheid am 10. Juli mit Ja, damit das Freigericht auch weiterhin eine lebenswerte Gemeinde bleibt – für alle Freigerichter!"


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