Bürgermeisterkandidat Gogel im Gespräch mit Landrat Stolz

Freigericht

Die Zukunft der Gemeinde Freigericht, die Zuweisung von Geflüchteten sowie die Auskreisung Hanaus und die Folgen für die Kommunen des Main-Kinzig-Kreises: Dies waren die Themen beim Gespräch zwischen Landrat Thorsten Stolz (SPD) und dem unabhängigen Freigerichter Bürgermeisterkandidaten Waldemar Gogel.

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In Freigericht wird am 9. Juni ein neuer Bürgermeister gewählt.

„Das war ein sehr interessanter und harmonischer Austausch. Ich habe vieles erfahren und auch viele meiner Ideen kundtun können“, resümiert Gogel. Thema Geflüchtete: Im vergangenen Jahr hatte der Main-Kinzig-Kreis einen Normenkontrollantrag gegen das Land Hessen und dessen Verteilungsmechanismus für Geflüchtete gestellt. Die Kreisspitze um Landrat Thorsten Stolz sah dabei in der aktuellen Variante die Grundsätze der Gleichbehandlung und Verhältnismäßigkeit verletzt. Das Verfahren laufe noch, Ziel sei eine transparente und faire Verteilung, für die der Main-Kinzig-Kreis auch entsprechende Vorschläge unterbreitet habe. Gogel unterstützt die Position des Kreises: „Wir sind in den vergangenen Jahren an unsere Grenzen gekommen, dies hat auch innerhalb der Bevölkerung für Unruhe gesorgt. Es freut mich, dass der Landrat und die Kreisspitze hier aktiv geworden sind und sich nicht haben beirren lassen.“

Als Gemeindevertreter hatte Gogel in den vergangenen Jahren die Diskussionen rund um die Containeranlage in Altenmittlau oder um den Erwerb des Gasthofes „Zur Linde“ im Ortsteil Horbach hautnah miterlebt. Stolz und Gogel waren sich auch darüber einig, dass es eine der großen Aufgaben für den künftigen Freigerichter Bürgermeister sein wird, die Gemeinschaft innerhalb der Bürgerschaft zu stärken. Für Gogel ist dabei die Transparenz des Bürgermeisters sehr wichtig. Sollte er gewählt werden, möchte Gogel dabei auf vielen Kanälen schnell kommunizieren. Dabei ist dem Kandidaten auch der persönliche Kontakt sehr wichtig.

Auch die Auskreisung von Hanau im Jahr 2026 war Thema des Gespräches. Gogel war es dabei ein Anliegen, in Erfahrung zu bringen, ob Mehrkosten auf die verbleibenden Kommunen zukommen. „Die Auskreisung schreitet voran, für uns war dabei wichtig, dass für die verbleibenden 28 Städte und Gemeinden keine Mehrbelastung entsteht. Wir können mit dem Ergebnis der langen Verhandlungen zufrieden sein“, sagte Landrat Stolz. Im Falle seiner Wahl will Waldemar Gogel eng und vertrauensvoll mit der Kreisspitze zusammenarbeiten. Stolz wünschte Gogel für die verbleibenden Wochen im Wahlkampf gutes Gelingen und viel Durchhaltevermögen.

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