Alte Feuerwehrhäuser: „Nachnutzung soll der Gemeinschaft dienen“

Freigericht
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Am 9. Juni wird in Freigericht ein neuer Bürgermeister gewählt. Nun trafen sich der amtierende Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz (SPD) und der unabhängige Bürgermeisterkandidat Waldemar Gogel, um über die Situation der Kinderbetreuung und der Nachnutzung der alten Feuerwehrhäuser in Altenmittlau und Bernbach zu sprechen.

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Für den Bürgermeisterkandidaten war es nun sehr wichtig, mit dem Amtsinhaber über Kinderbetreuung und die Nachnutzung der alten Feuerwehrhäuser zu sprechen. „Eine gute und zuverlässige Kinderbetreuung ist ein wichtiger Standortfaktor für Freigericht“, sagt Gogel. Im Hinblick auf den zusätzlich bestehenden Bedarf, besonders im U3-Bereich, hat die Gemeindevertretung im vergangenen Jahr auf Vorlage der Verwaltung Planungsmittel in Höhe von 300.000 Euro im Haushalt 2024 eingestellt.

Wie Bürgermeister Eitz berichtet, finden die ersten Planungen bereits statt. In diesem Zusammenhang unterstrich er die gute Zusammenarbeit mit der Kreisjugendhilfe. „Wir stehen im engen Austausch mit der Kreisjugendhilfe, die Bedarfsplanung hat im vergangenen Jahr gezeigt, dass wir trotz der Eröffnung der ,NaturKita Querbeet’ weiterhin einen Mangel an U3-Betreuungsplätzen haben“, macht Eitz deutlich. Da sich die beiden angrenzenden Grundstücke am Himmelszelt im Eigentum der Gemeinde befinden, war die Entscheidung zum Ausbau aus Gogels Sicht nur folgerichtig. Gogel kennt als junger Familienvater die angespannte Betreuungssituation sehr gut.

„Ich kann aus eigener Erfahrung über die gute Qualität der Kinderbetreuung berichten. Bürgermeister Eitz und ich waren uns darüber einig, dass wir diesen hohen Standard auch in Zukunft behalten wollen.“ Konsens besteht zwischen Eitz und Gogel auch darin, dass in Zukunft alle Ressourcen genutzt werden sollen. Ein Beispiel hierfür war die zwischenzeitliche Unterbringung von Kindern im Vereinsheim der Germania Horbach. Laut Eitz waren die Eltern sehr zufrieden mit den genutzten Räumlichkeiten.

Auch über die Nachnutzung der alten Feuerwehrhäuser wurde in dem rund 60-minütigen Treffen gesprochen. Wie Eitz berichtet fanden bereits erste Gespräche mit der Abteilung „Entwicklung ländlicher Raum“ des Main-Kinzig-Kreises zur Dorfmoderation statt. Die Dorfmoderation ist ein Förderprogramm des Landes Hessen, das Beratungsdienstleistungen sowie die Erstellung von Konzepten fördert, um kommunale Veränderungsprozesse anzustoßen. Wichtig hierbei: Von einer Förderung ausgeschlossen sind Vorhaben ohne Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern.

Eitz und Gogel waren sich schnell darin einig, dass die Nachnutzung der Gemeinschaft dienen soll und eine Beteiligung von Bürgerinnen und Bürger am Prozess ohnehin einen wichtigen Baustein darstellt. Zum Abschluss des Gesprächs bedankte sich Gogel für den angenehmen Austausch und sagte Eitz seine Unterstützung für die verbleibenden Monate seiner Amtszeit zu. Eitz wünschte Gogel für die Zeit bis zum Wahltag gutes Durchhaltevermögen.

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