Tag des Baumes in Freigericht

Freigericht

Einen Tag lang sollen der Wald und seine ökologische Vielfalt im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stehen – das ist das Ziel des bundesweiten Tag des Baumes, der am gestrigen Freitag auch in Freigericht begangen wurde.

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tagbaum freigerichttagbaum freigericht1tagbaum freigericht2Die Bürgerinnen und Bürger werden immer am 25. April explizit eingeladen, einmal im Jahr einen Tag bewusst im Wald zu verbringen. Der Freigerichter Revierförster Markus Betz und der Erste Beigeordnete Günther Thyriot ließen aus diesem Anlass am Fernblick-Parkplatz in Neuses drei Speierlinge und zwei Elsbeeren pflanzen, die in den nächsten Jahren den Baumbestand im Freigerichter Gemeindewald bereichern sollen. Den Baum des Jahres, die Traubeneiche, hatte Betz mit den Forstwirten Bernd Biehl und Johannes Meier bereits vor einigen Wochen gesetzt. „Elsbeere und Speierling können jetzt noch gepflanzt werden, weil es sich in diesem Fall um Topfpflanzen handelt“, ließ Betz die Bäume, die zirka 25 Meter hoch werden, an den Waldrand setzen, damit sie mehr Licht abbekommen und nicht im restlichen Baumbestand untergehen.

Mit dem Tag des Baumes will der Bund Deutscher Forstleute (BDF) auf den eigenen Berufsstand aufmerksam machen. „Entscheidend für einen artenreichen Wald ist qualifiziertes Forstpersonal, dass von etlichen politischen Entscheidungsträgern aber in der Vergangenheit nur als lästiges Personalkostenproblem wahrgenommen wurde“, wünscht sich auch Betz mehr Aufmerksamkeit für die Arbeit im Wald. In die Pflicht nimmt er dabei vor allem die Politik: „Wenn es sich auch unter Politikern herumspräche, dass man für den Aufbau, die Entwicklung und die ökologisch fachgerechte Behandlung solcher arten- und strukturreichen Wälder mit hohem Erholungswert, die auch noch gleichzeitig eine riesige Menge des nachwachsenden Rohstoffes Holz produzieren, unbedingt qualifiziertes Forstpersonal in überschaubaren Revieren braucht, wäre dies ein gutes Zeichen.“ Dass Waldschutz und nachhaltige Rohstoffnutzung im Freigerichter Gemeindewald auch in Zukunft gleichermaßen im Vordergrund stehen müssen, steht für ihn außer Frage. Betz: „Jeder sollte sich einmal die Frage stellen, woher denn all die arten- und strukturreichen Wälder kommen, die nun plötzlich von einigen dogmatisch aufgeladenen Halbexperten, Laien und Politikern geschützt werden sollen.“


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