Zach: „Niemand muss auf sein Feierabend-Bier verzichten“

Freigericht

„Auf ihr Feierabend-Bier in Frankfurt müssen die Freigerichter Sozialdemokraten nicht verzichten. Wenn sie sich das Bier nächste nächste Woche genehmigen wollen, wenn auch die meisten Kollegen wieder aus dem Urlaub zurück sind, können sie es noch bis nach 22 Uhr genießen und dann bequem mit Bahn und Bus nach Hause fahren“, erklärt Matthias Zach, Aufsichtsratsmitglied des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV).

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Der Fahrplanwechsel habe Anpassungen mit sich gebracht, die sich am tatsächlichen Nutzungsverhalten orientierten, so auch bei der Verbindung Frankfurt–Freigericht. Einen „Skandal“ oder einen „kräftigen Schlag ins Gesicht“, wie vom SPD-Ortsverein Freigericht formuliert, kann Zach jedoch nicht erkennen.

Der neue Fahrplan beinhaltet außerhalb von Ferienzeiten ein Linienangebot auf der Strecke vom Frankfurter Hauptbahnhof nach Freigericht mit einer spätesten Abfahrtzeit in der Mainmetropole um 22.26 Uhr. Nach 20 Uhr verkehren nun drei statt wie vorher zwei Verbindungen. Darüber hinaus ergänzen Anrufsammeltaxen das Angebot im öffentlichen Personennahverkehr. „In den Ferien und damit der Haupturlaubszeit sinkt die ohnehin niedrige Nachfrage nach Verkehrsverbindungen in den späten Abendstunden noch einmal deutlich“, sagt Sonja Landschreiber, stellvertretende Geschäftsführerin der Kreisverkehrsgesellschaft. „Doch selbst dann wird man den allermeisten Pendlern mit einer spätesten Abfahrtzeit um 19.42 Uhr in Frankfurt noch gerecht.“

Es sei bedauerlich, dass in der Pressemitteilung der SPD Ausnahmen als Regel dargestellt würden, findet Zach. „Die SPD Freigericht will sich nach eigenen Angaben für Pendler einsetzen, sucht aber vor Veröffentlichung ihres Artikels nicht einmal das Gespräch mit der KVG, um ihre Aussagen mit den Fakten und Gegebenheiten abzugleichen. Ein Anruf hätte gereicht, wenn es denn um wirkliches Engagement gegangen wäre“, so der Kreisbeigeordnete.


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