Die CDU-Fraktion in der Gemeindevertretung begrüßt die geplante Schaffung eines „Dirt-Park“ für Kinder und Jugendliche in Freigericht, der rechtlich legalisiert, technisch sicher ausgestattet und auch versicherungstechnisch abgesichert sei.
Allerdings seien in diesem Zusammenhang noch einige grundsätzliche und formale Fragen offen, die seine Fraktion gerne vom Bürgermeister beantwortet haben möchte, erklärte Fraktionsvorsitzender Hugo Klein. Grundsätzlich sei zu begrüßen, so Klein, dass nach der kurzen Odysee des von Jugendlichen im Ortsteil Neuses selbst geschaffenen und von der Gemeinde mit Nutzungsverbot versehenen Provisoriums schnell ein Alternativstandort für einen „ordentlichen Dirt-Park“ im Ortsteil Somborn gefunden werden konnte. Hier gelte es allen Beteiligten - vor allem den Grundstückseigentümern - die das Gelände pachtfrei der Gemeinde zur Nutzung überlassen, im Namen der Kinder und Jugendlichen für die hoffentlich baldige Umsetzung zu danken.
Während die Gemeindeverwaltung im Auftrag des Bürgermeisters derzeit die technischen sowie die rechtlichen und versicherungstechnischen Rahmenbedingungen abkläre, die zur Freigabe und Nutzung dieser Anlage erforderlich seien, wünsche seine Fraktion vom Bürgermeister gerne Auskunft darüber, warum beim Abschluss des Pachtvertrages noch nicht einmal das Verwaltungsorgan Gemeindevorstand eingebunden gewesen sei.
Die sich in diesem Zusammenhang ergebenden Fragen, wie z.B. eine spätere Rückabwicklung des Geländes - sowohl technisch und finanziell - erfolgen solle oder auch die Frage, wer den Auftrag für das 15.000-Euro-Sicherheits-Gutachten – ebenfalls ohne Beschluss eines Gemeindegremiums aus dem Haushaltstitel „Spielplätze der Gemeinde“ erteilt habe, bedürfen schon einer Erklärung des Rathauschefs.
Es sei für ihn und seine Fraktion viel einfacher, solch positiven Maßnahmen – wie beispielsweise dem „Dirt-Park“, uneingeschränkt zustimmen und diese auch nach außen vertreten zu können, wenn die Entscheidungswege im Rathaus transparenter gestaltet seien.
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