Kreisstraße 862 in Meerholz: Tempo 70 anstatt 100

Meerholz
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Gute Nachrichten für den Gelnhäuser Stadtteil Meerholz: Die Geschwindigkeit auf der Kreisstraße 862 in Höhe des Neubaugebietes Mittlauer Weg wird von 100 auf 70 Stundenkilometer reduziert.

Nach einer gemeinsamen Initiative des Main-Kinzig-Kreises und der Stadt Gelnhausen konnte dies in Absprache mit Hessen Mobil erreicht werden. Ziel der Maßnahme ist eine Minderung des Verkehrslärms für die Anwohnerinnen und Anwohner. Landrat Thorsten Stolz (SPD) hatte Bürgermeister Daniel Glöckner (FDP) bereits vorab über die konstruktiven Gespräche mit Hessen Mobil informiert. Der Rathauschef mit der zuständigen Polizeibehörde hat nun die verkehrsrechtliche Anordnung getroffen, damit die Beschilderung umgesetzt und die damit verbundene Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 auf 70 km/h auch wirksam wird.

„Ich danke hier Hessen Mobil, die in den Gesprächen wirklich konstruktiv an einer rechtssicheren Lösung gearbeitet haben, um eine Geschwindigkeitsreduzierung zu ermöglichen. Das konnte jetzt auf Rechtsgrundlage der Straßenverkehrsordnung erreicht werden“, so Landrat Thorsten Stolz. Bürgermeister Daniel Glöckner hat seinerseits zugesichert, in dem Bereich auch immer wieder temporäre Geschwindigkeitskontrollen durch das Ordnungsamt vornehmen lassen zu wollen. „Mein Dank geht an alle, die mitgewirkt haben, um diese Lösung zu finden und schnell in die Tat umsetzen zu lassen“, sagte Glöckner.

Die ursprüngliche Idee der Stadt Gelnhausen, eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 50 Stundenkilometer vorzunehmen, kann aufgrund der aktuellen Rechtslage nicht umgesetzt werden. Der Main-Kinzig-Kreis hatte das Anliegen der Stadt intensiv unterstützt und eine schalltechnische Untersuchung für den Bereich der K 862 und des angrenzenden Neubaugebietes in Auftrag gegeben, um möglicherweise aus Lärmschutzgründen eine weitere Absenkung der Geschwindigkeit zu erwirken. Die dazu in diesem Jahr durchgeführte Untersuchung zeigte allerdings keine Messergebnisse auf, die die maßgeblichen Grenzwerte übertrafen. Somit lägen keine schalltechnischen Gründe für eine weitere Absenkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit in diesem Bereich vor, wie Hessen Mobil dem Main-Kinzig-Kreis als Straßenbaulastträger mitgeteilt hat.

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