Nach Beißattacke in 2025: Angst vor neuen Kampfhunden in Gelnhausen

Bei der Beißattacke im April 2025 wurde auch der Hunde der Familie verletzt.

Meerholz

Im April 2025 war eine Familie im Gelnhäuser Stadtteil Meerholz von zwei nicht angeleinten Hunden attackiert worden (wir berichteten). Der Familienvater wurde dabei so schwer verletzt, dass er mehrfach operiert werden musste. Die Hunde wurden eingezogen, doch nun geht wieder Angst in Meerholz um, denn der Hundehalter soll sich erneut Tiere angeschafft haben.

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Vier Listenhunde waren nach dem Beißvorfall von der Ordnungsbehörde der Stadt Gelnhausen sichergestellt worden, alle Hunde gehörten der Rasse American Bulldog an. Eine Halteerlaubnis für gefährliche Hunde konnte der Hundehalter nicht vorlegen, nur zwei waren laut damaliger Auskunft der Stadt Gelnhausen steuerlich gemeldet. Weitreichende Folgen hatte dies alles würde den Hundehalter aber offenbar nicht, ein Strafverfahren wurde laut Angaben des Opfers vom Gericht eingestellt.

Nun scheinen aber wieder Kampfhunde in Meerholz unkontrolliert unterwegs zu sein, zumindest schildert dies der im vergangenen Jahr schwerverletzte Familienvater: „Mein Nachbar und ich haben am Freitag (28.02.2026) in etwa auf Höhe des Wohnortes von dem zuletzt Beschuldigten aus dem vergangenen Jahr gegen 21.45 Uhr einen Kampfhund ohne Besitzer auf der Straße gesehen. Wir haben diese Gegend weitläufig umkreisen müssen.“ Zudem sei ihm mehrfach zugetragen worden, dass der Beschuldigte aus dem vergangenen Jahr wieder Kampfhunde halte, züchte und verkaufe. Das lasse sich auch über soziale Netzwerke zurückverfolgen.

Daher wendete sich der Familienvater erneut an das Ordnungsamt der Stadt Gelnhausen. Und dort wurde offenbar prompt reagiert: Demnach hat die Stadtpolizei überprüft, ob sich der Hundebesitzer wieder mit seinen Tieren in Meerholz aufhalte. Dazu seien sowohl die Mutter als auch direkte Nachbarn befragt worden. Laut Aussagen der Mutter und Nachbarn sei er in dem möglichen Zeitraum nicht in Meerholz gewesen. Der Familienvater wurde aufgefordert, neuerliche Vorfälle sofort zu melden.

Nach der Beißattacke im vergangenen Jahr, bei dem er unter anderem einen Bruch des Mittelhandknochens erlitt, befürchtet er nun weitere Vorfälle: „Bei dem Anblick hat es in mir unglaubliche Angst ausgelöst.“


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