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Die Fläche ist rund 32 mal 28 Meter groß. Der schwarze Zaun ist nur 40 Zentimeter hoch. Er dient dem Amphibien-Schutz. Der Zaun verhindert, dass sich Zauneidechsen auf dem Grundstück ansiedeln, um dort zu überwintern. Denn im Frühjahr beginnt die DB Netz AG damit, auf der Fläche unterirdisch Leitungen zu verlegen. Dies ist für den Ausbau der Bahnstrecke zwischen Hanau und Gelnhausen nötig.

Die wechselwarmen Tiere verschlafen den Winter gerne in frostfreien Mäuselöchern. In der kalten Jahreszeit können Eidechsen nicht fliehen. Deshalb haben Umwelt-Fachleute der DB zunächst kontrolliert, dass auf dem Gelände keine Eidechsen sind. Danach hat die DB die Fläche mit einem schwarzen PVC-Band umrandet. So ist sicher: Zauneidechsen können sich auf der Fläche nicht ansiedeln. Beim Bau kommt keines der seltenen Tiere zu Schaden.

Die teilweise schillernd grün gefärbten Zauneidechsen sind streng geschützt. Trotz ihrer Anpassungsfähigkeit sind sie vom Aussterben bedroht. Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) hat Zauneidechsen zum Reptil des Jahres 2020 gewählt.

Mehr Infos unter: www.hanau-fulda.de

Foto: Reptilien-Zaun verhindert die Ansiedlung von Zauneidechsen. So werden die Tiere vor Bauarbeiten im Winter geschützt. Foto: Slobodan Grbesa, im Auftrag der DB, aufgenommen am 15.09.2020.

Foto: Die schillernd grünen Zauneidechsen sind vom Aussterben bedroht und deswegen streng geschützt. Foto: Gregor Fuhr-Bossdorf, privat, aufgenommen 2016.

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