A66: Geschwindigkeitsbegrenzung Bereich Haitz/Höchst gefordert

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Seit Jahren kritisiert die SPD-Höchst die Lärmsituation entlang der A66 im Bereich Gelnhausen-Höchst.

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„Wir freuen uns sehr über die vorliegende Zusage von Hessen Mobil, die marode Lärmschutzwand zu erneuern“, sagt Ortsvorsteher Reinhard Werner (SPD) über die Nachrichten aus Wiesbaden. Mit zahlreichen Briefen und bei mehreren Ortsterminen hatte der Ortsbeirat initiiert von den Höchster Sozialdemokraten mehr als drei Jahre lang versucht, die Verantwortlichen in Bund, Land und Stadt davon zu überzeugen, dass die 1985 erbaute Wand kaputt und damit nicht mehr funktionsfähig ist. Da die Lärmschutzwand an vielen Stellen beschädigt ist, könne sie nicht die ursprünglich vorgesehenen Schallschutzwerte einhalten, was zu einer unzumutbaren Lärmbelastung der Anwohner führt.

„Hinzu kommt, dass die Wand mit ihrer durchschnittlichen Höhe von 2,80 Metern gar nicht mehr den vorgeschriebenen Standards entspricht. Denn nach heutigem Stand müsste die Lärmschutzwand im Bereich Höchst nach Feststellung von Hessen Mobil rund sieben Meter hoch sein“, fügt SPD-Höchst-Mitglied Walter Spahn an. Unterstützt wurden die Sozialdemokraten in ihrer jahrelangen Überzeugungsarbeit von Klaus Hartwig, dem einstiger Bauleiter der Herstellerfirma der Lärmschutzwand.

Einziger Wermutstropfen sei, dass die rund ein Jahr dauernde Baumaßnahme vorrausichtlich erst 2025 beginnen könne. „Doch wir können den Beginn etwa ein Jahr vorziehen, wenn die Stadt nun zügig alle Beteiligten mit ins Boot holt“, erklärt Werner. Gemeinsam mit Hessen Mobil müssten die Verantwortlichen im Gelnhäuser Rathaus auf diejenigen Anwohner zugehen, deren Grundstücke direkt an die Autobahn grenzen und deshalb von den Bauarbeiten betroffen sein werden. Die SPD Höchst hofft, dass zeitnah eine für alle Seiten zufriedenstellende Einigung erzielt werden kann.

Um in der Übergangszeit bis zum Austausch der Wand die Lärmbelastung am Tag und in der Nacht zu reduzieren, fordert die SPD-Höchst eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 Stundenkilometern auf der A66 im Bereich von Haitz und Höchst. Ein entsprechender Antrag für die Stadtverordnetenversammlung werde vorbereitet. „Wir hoffen, dass uns Bürgermeister Daniel Glöckner in dieser für die Bürger in den beiden Ortsteilen zur Reduzierung der gesundheitlichen Belastung und zur Sicherung der Lebensqualität wichtigen Maßnahme unterstützt“, so Spahn.

Die neue Lärmschutzwand soll nach den Plänen von Hessen Mobil rund 800 Meter lang werden. Zudem sorge die hochabsorbierende Wand dafür, dass der Schall der vorbeifahrenden Autos und Laster nicht zurückgeworfen wird. Damit profitieren von der Baumaßnahme nicht nur alle Höchster Bürger, sondern indirekt auch die Menschen in Haitz, so Reinhard Werner. Die Kosten der Baumaßnahmen sollen bei rund 1,7 Millionen Euro liegen. Neben dem Austausch der Lärmschutzwand plant Hessen Mobil die Fahrbahn in diesem Bereich auf rund 1.000 Metern mit einem lärmmindernden Asphalt zu erneuern. Die Kosten dafür liegen bei rund 350.000 Euro.

Im vergangenen Jahr fuhren täglich rund 50.000 Fahrzeuge auf der A66 im Bereich Haitz/Höchst. Hinzu kommen weitere rund 10.000 Autos und Laster auf der parallel verlaufenen Landstraße 3333. Für die kommenden Jahre ist mit einer deutlichen Steigerung des Verkehrs zu rechnen.

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