Elternbeirat entsetzt über Hakenkreuze an Schulgebäude

Höchst
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Mit Bestürzung hat der Elternbeirat der Igelsgrundschule Höchst auf die verfassungs- und menschenfeindlichen Schmierereien in dem Gelnhäuser Stadtteil reagiert. In der Nacht von Samstag auf Sonntag hatten Unbekannte an der Grundschule und der benachbarten Feuerwehr Wände und Fenster mit Symbolen und Schimpfworten beschmiert.

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Deutlich zu erkennen sind darunter auch Hakenkreuze. „Wir verurteilen diese feigen nächtlichen Taten auf das Schärfste und setzen ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus“, sagte Elternbeiratsvorsitzende Eva Runkel.

Das Hakenkreuz stehe in der deutschen Geschichte für Menschenvernichtung, Missachtung bürgerlicher Rechte und Freiheiten, Krieg und Zerstörung. Die Elternvertreter und -vertreterinnen erteilen jeglicher Art von Verfassungsfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus eine deutliche Absage. „Wir als Eltern, aber auch die Lehrerinnen der Schule und Schulleiter Norbert Prinz erziehen unsere Kinder zu weltoffenen und toleranten Menschen“, so die Eltern.

Handlungen, die den gesellschaftlichen Frieden gefährden hätten weder an der Igelsgrundschule noch an einem anderen Ort Platz. „An der Grundschule unserer Kinder herrscht eine liebenswerte Schulgemeinschaft, die von Respekt, Toleranz, Freundschaft und einem starken Miteinander gekennzeichnet wird“, heißt es in der Erklärung weiter. Die Elternvertreter dankten dem Hausmeister der Grundschule, der die Schmierereien weitgehend entfernt hat.

Fotos: Die verfassungsfeindlichen Symbolen wurden bereits am Morgen umgehend entfernt.

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