Alljährlich in der Vorweihnachtszeit bittet die Heinrich-Sauer- & Josef-Schmidt-Stiftung Unternehmen und Mitbürger in der Main-Kinzig-Region um Spenden.
Alljährlich in der Vorweihnachtszeit bittet die Heinrich-Sauer- & Josef-Schmidt-Stiftung Unternehmen und Mitbürger in der Main-Kinzig-Region um Spenden.

In seinem Schreiben, das in diesen Tagen vielen Unternehmen und Kommunen in der Region zugeht und im November auch Bürgerinnen und Bürger adressiert wird, weist der Stiftungsvorstand darauf hin, dass in diesem Jahr möglichst viele Spender dringender denn je seien. Die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) behindere nämlich nach wie vor in zunehmendem Maße auch die Arbeit der örtlichen Stiftung, die Opfer von Gewaltkriminalität und unverschuldet in Not geratene Menschen in der heimischen Region unterstützt. Und das, obwohl die Sauer & Schmidt-Stiftung rechtzeitig Rücklagen angesammelt habe. "Im zu Ende gehenden Jahr hatten wir besonderes Glück mit zwei hohen Spenden von einem anonymen Mitbürger", freut sich Vorsitzender Peter Bierwerth.
Die Leistungen der Gelnhäuser Stiftung können sich sehen lassen: Einschließlich der in diesem Jahr bisher hinzugekommenen eigenen Fälle haben die ehrenamtlich tätigen zwölf Vorstandsmitglieder und Behördenbegleiter damit seit 2003 insgesamt 158 Menschen, davon 55 Kinder, ideell und finanziell unterstützt. Im Rahmen der Kooperation mit dem Stadtladen Gelnhausen wurden in monatlichen Sprechstunden bisher 237 Menschen (Stand: 1. 11. 2015) in Hartz-IV- und Grundsicherungsangelegenheiten beraten. Sofern es den Satzungsvorschriften entspricht, wurden diese auch finanziell unterstützt. 395 Menschen konnte durch die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder und Behördenbegleiterinnen Hilfe zuteilwerden. Die beiden Vorsitzenden Peter Bierwerth und Reinhardt Wetjen unterstreichen, dass alle eingehenden Spenden und sonstigen Einnahmen zu 100% in regionale Hilfen in der Main-Kinzig-Region investiert werden. „Wir lindern damit Not hier direkt vor unserer Haustür“ betonen Beide. Daneben leisteten die Vorstandsmitglieder und Behördenbegleiter im zu Ende gehenden Jahr wieder ein hohes ehrenamtliches Potential. Hauptamtliche Kräfte gibt es bei der Stiftung nämlich nicht. Nach wie vor übernimmt das Stifterehepaar alle entstehenden Verwaltungskosten. Alle für die Stiftung Tätigen arbeiten ehrenamtlich und ohne jegliche Aufwandsentschädigung.
Anlässlich des 10 - jährigen Bestehens der Stiftung im Februar 2012 gab es eine Zustiftung der Eheleute Josef und Brigitte Schmidt, die auch den satzungsgemäßen Zweck erweitert hatte. So erhalten drei leistungsstarke, aber hilfsbedürftige Studenten und zwei Oberstufenschüler monatliche Stipendien aus dem Topf der Stiftung. Bei den Studenten teilt man sich die Zuwendung mit der Deutschlandstiftung. Erstmals in diesem Jahr erhalten in der Region zwei Einser-Kandidaten das Oberstufenstipendium der Stiftung. Außerdem wurde auch in diesem Jahr wieder mit den Zinserträgen aus dem Kapitalzufluss aus Vermögensanlagen der Zustifter die deutsche Alzheimerforschung in Form von Projekten der Justus Liebig - Universtät unterstützt.
Spenden werden erbeten an das Konto bei der Kreissparkasse Gelnhausen: IBAN: DE33507500940000052199 und bei der Sparkasse Hanau IBAN:DE625065002200001760 Alle Spender erhalten selbstverständlich eine Spendenquittung und haben die Gewissheit, dass ihr Scherflein ausschließlich unserer heimischen Region und deren Menschen mit Gewalthintergrund und unverschuldeter Notlage zugutekommt.
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de