Variante VIII für Neubaustrecke Gelnhausen-Fulda prüfen

Gelnhausen

Bürgermeisterkandidat Daniel Glöckner spricht sich mit Blick auf die geplante Schnellbahntrasse zwischen Gelnhausen und Fulda dafür aus, die Ausbau-Variante VIII unbedingt zu prüfen.

Stadt Schlüchtern

„Der Mensch muss dabei im Mittelpunkt stehen“, fordert Glöckner. Die Trassenführung dürfe nicht zu Lasten einer Region – also der Menschen gehen – nur um wenige Minuten schneller am Ziel ankommen zu können.

„Bereits heute leiden die Anwohner der Strecke unter dem Lärm der schlecht ausgestatteten Güterzüge. Sie favorisieren den Ausbau der Bestandsstrecke, weil damit auch ein aktiver Lärmschutz umgesetzt wird“, so Glöckner. Die europäische West-Ost-Verbindung sei wichtig, und für die Menschen in der Region habe der Nah- und Pendlerverkehr nach Frankfurt eine herausragende Bedeutung. „Wir haben die historische Chance, zwei Verkehrsträger, die A66 und die Bahn zu bündeln und damit auch für viele lärmgeplagte Anwohner eine verbesserte Lebensqualität zu erreichen“, betont er.

Gelnhausen sieht Glöckner durch den Lärm der Bahn stark betroffen. Daher sei die Variante VIII auch für die Stadt die bislang beste Variante. Würde sie umgesetzt, sei damit gleichzeitig die Variante I mit der riesigen Rampe und dem Brückenbau in den Gelnhäuser Auen vom Tisch. „Das erhöht den Wohnwert für die Bürgerinnen und Bürger in Gelnhausen-Ost, Haitz und Höchst.

Ich möchte unsere Stadt nach vorn bringen und nicht mit einem riesigen Brückenbauwerk verschandelt sehen“, so Glöckner, der dem Areal westlich von Höchst große Bedeutung für die weitere Entwicklung Gelnhausens beimisst. „Die Planungen laufen seit Jahren, so spielen einige Monate, in denen eine zusätzliche Planungsvariante geprüft wird, keine große Rolle. Am Geld jedenfalls darf es nicht scheitern, dafür gibt es durchaus vergleichbare Projekte in Deutschland“, argumentiert der Kandidat.


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