Zum Monat der Weltmission 2017 hatte die katholische Kirchengemeinde St. Peter Gelnhausen einen Gast aus Burkina Faso.
Zum Monat der Weltmission 2017 hatte die katholische Kirchengemeinde St. Peter Gelnhausen einen Gast aus Burkina Faso.

Der Priester und Direktor des Diözesanradios im Bistum Kaya will denjenigen in seiner Heimat Gehör verschaffen, die es sonst nicht wagen, sich zu äußern. In Burkina Faso sind das vor allem Frauen und Mädchen. Sie sind Opfer von Zwangsehen, Genitalverstümmelungen, von Kinderhandel und Kinderarbeit in den Goldgräberregionen. Mädchen werden verheiratet, lange bevor sie erwachsen sind, Frauen als Hexen angeklagt und gefoltert.
In der Diözese Kaya ist ihr kirchlicher Radiosender eines der wichtigsten Mittel für Pastoral und Entwicklung. Die Mitarbeiter gehen in die Dörfer und klären über Frauenrechte auf, organisieren Theaterstücke und Diskussionen, sensibilisieren für Themen wie Kinderarbeit, Zwangsehe, Hygiene und Umweltschutz. Die Hörer fangen an, über Dinge zu sprechen, die lange tabu waren. Und langsam beginnt sich etwas zu verändern.
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