Die Akquise für das geplante Barbarossa City Outlet in Gelnhausen kommt angeblich voran und die vergangenen Wochen sollen durch die Projektverantwortlichen intensiv genutzt worden sein, um aus dem bisherigen Stand an Reservierungen auch tatsächliche Mietverträge zu generieren. Das sind die wichtigsten Ergebnisse aus einem Gespräch zwischen Landrat Thorsten Stolz (SPD) und Geschäftsführer Jan. D Leuze, dem für Gelnhausen verantwortlichen Projektleiter Marc-Ernst Oberscheid und dem für die Vermietungen zuständigen Mitarbeiter Marcus Frey.
Der Landrat hatte zu einem Informationsaustausch eingeladen, um den aktuellen Sachstand aus erster Hand zu erfahren und über die nächsten Projektschritte zu sprechen.
Mittlerweile sind über 1.400 Quadratmeter fest vermietet und durch beiderseitig unterschriebene Mietverträge „in trockenen Tüchern“. Weitere rund 1.600 Quadratmeter an Verkaufsfläche sind mit den künftigen Mietern endverhandelt und stehen vor Vertragsabschluss. Insgesamt sind somit inzwischen rund 3.000 Quadratmeter Verkaufsfläche vergeben. Hinzu kommen weitere 2.800 Quadratmeter, die durch einzelne Marken bereits reserviert und damit belegt sind. „Damit sind wir auf einem sehr guten Weg, die 50 Prozent an vermieteter Fläche, die für die Realisierung des Projektes Barbarossa City Outlet notwendig ist, zu erbringen“, rechnet Marc-Ernst Oberscheid vor. Insgesamt bietet das geplante Objekt rund 9.900 Quadratmeter attraktive Verkaufsfläche.
„Das Projekt ist insbesondere für die Innenstadt von Gelnhausen, aber auch die gesamte Region, ein wichtiges Vorhaben. Es sollten auf allen Ebenen ernsthaft daran gearbeitet werden, dass es auch kommt, denn das Outlet wäre der notwendige Frequenzbringer, den die Innenstadt von Gelnhausen dringend benötigt“, sagt Landrat Thorsten Stolz. Vor diesem Hintergrund war es ihm wichtig, den genauen Stand an unterschriebenen und bereits endverhandelten Verträgen und die damit verbundenen Mieter zu erfahren. Hier gab Marcus Frey, der für die Mieterakquise verantwortlich zeichnet, bis ins Detail Auskunft.
„Für uns war es in den zurückliegenden Wochen die größte Herausforderung, und sie ist es nach wie vor, aus dem hohen Stand an Reservierungen auch tatsächlich beiderseitig unterschriebene Mietverträge zu generieren. Das läuft derzeit gut und wir gehen hier unseren Weg weiter, denn wir sind fest entschlossen, das Projekt in Gelnhausen zu realisieren“, berichtet Jan D. Leuze.
Bis Februar 2018 müssen 50 Prozent der Verkaufsfläche durch unterschriebene Mietverträge nachgewiesen sein. Das ist eine der aufschiebenden Bedingungen im Kaufvertrag mit der Stadt Gelnhausen. Um das Projekt in Gelnhausen zu verwirklichen, wurde in der Vergangenheit bereits das benachbarte „Haus Ditzel“ erworben und in die Planungen mit einbezogen. Neben der Vor- und Detailplanung für das Projekt Barbarossa City Outlet musste auch der umfangreiche Bauantrag für das Vorhaben fertig gestellt werden.
Die nächsten Wochen werden durch die Projektverantwortlichen dazu genutzt, um aus dem hohen Stand an Reservierungen weitere unterschriebene Mietverträge zu generieren. Damit verbunden ist auch die Gesamtfinanzierung der Millioneninvestitionen in der Barbarossastadt.
Landrat Thorsten Stolz ist überzeugt, dass es den Projektverantwortlichen nicht an der Ernsthaftigkeit und dem Willen fehlt, das innerstädtische Outlet in Gelnhausen umzusetzen. „Ich wünsche ihnen deshalb auch, dass in den nächsten Monaten die weiteren Mietverträge generiert werden und das Projekt in die Umsetzung geht. Das wäre ohne jeden Zweifel ein großer Wurf für die Kreis- und Barbarossastadt, aber auch für unseren Landkreis, um Kaufkraft an die Region zu binden“, fasst er seine Erwartungen zusammen.
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