Als "dreisten Schlag ins Gesicht der Gelnhäuser Politik" bezeichnet CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Litzingerdie jüngsten Verlautbarungen von Landrat Thorsten Stolz und dem Investor des geplanten "Barbarossa City Outlets", Jan D. Leuze.
Als "dreisten Schlag ins Gesicht der Gelnhäuser Politik" bezeichnet CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Litzingerdie jüngsten Verlautbarungen von Landrat Thorsten Stolz und dem Investor des geplanten "Barbarossa City Outlets", Jan D. Leuze.
Statt den designierten neuen Bürgermeister Daniel Glöckner, die Fraktionsvorsitzenden oder den Magistrat über den Stand der Planungen zu informieren, wie es in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen worden sei, hätten Stolz und Leuze im stillen Kämmerlein unter Ausschluss der Öffentlichkeit getagt.
"Es ist ein Unding, dass die Stadt als Vertragspartner über die Presse erfahren muss, wie weit die Vermietungsbemühungen von Herrn Leuze mittlerweile angeblich gediehen sind. Schade auch, dass sich Herr Stolz hier als Steigbügelhalter für eine neuerliche PR-Show des Investors hergibt", urteilt Litzinger. Der Hinweis des Landrats, die Realisierung des Projekts strahle auf die gesamte Region aus, sei in diesem Zusammenhang nur ein kläglicher Versuch, die eigentlichen Beweggründe zu vertuschen.
Litzinger: "Der neue Bürgermeister und damit korrekte Ansprechpartner für den Investor heißt in wenigen Tagen auch offiziell Daniel Glöckner. Das sollten die Herren Stolz und Leuze zur Kenntnis nehmen, auch wenn Herr Glöckner aus ihrer Sicht offenbar das falsche Parteibuch hat." Es sei kein guter Stil, dass sich Stolz weiterhin in dieser Form in die Stadtpolitik einmische. "Niemand hat ihn gezwungen, Landrat zu werden - auch wenn er diese Entscheidung nach dem Scheitern der SPD im Bürgermeisterwahlkampf und den internen Querelen seiner Partei mittlerweile vielleicht bereut."
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