Noch eine Weile zu Fuß unterwegs ist eine 22-jährige Verkäuferin aus Haitz.
Stolze 1,6 Promille wurden bei ihr am 3. Juni dieses Jahres festgestellt, nach dem sie mit ihrem Pkw einen Unfall gebaut hatte. Neben der Führerscheinsperre wurde ihr auch noch eine Geldstrafe aufgebrummt.
Um 0.50 Uhr hatte die junge Frau in der Dr. Heinrich-Mohn-Straße in Hailer vermutlich aufgrund ihres Alkoholkonsums die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren. Der Wagen bretterte über ein Hinweisschild und krachte dann gegen einen Zaunpfosten. Anschließend entfernte sie sich vom Unfallort, wurde aber wenig später gefasst. Der entstandene Sachschaden belief sich auf 200 Euro. Doch viel schlimmer war das Ergebnis der Blutentnahme: Die junge Mutter hatte offensichtlich zuvor ordentlich gefeiert und sich dabei einen Promillewert von 1,6 angetrunken. Den Führerschein durfte sie danach gleich bei der Polizei lassen.
Das Gericht hatte zunächst einen Strafbefehl erlassen und gegen die Angeklagte neben einer Führerscheinsperre auch eine Geldbuße von Höhe von 1500 Euro verhängt. Das war der Verkäuferin allerdings zu hoch, sie legte Widerspruch ein. Den Unfallhergang an sich bestritt sie allerdings nicht. Das Gericht zeigte sich milde und verringerte die Geldstrafe auf 600 Euro. Um eine siebenmonatige Führerscheinsperre kam die 22-Jährige aufgrund des hohen Promillewertes allerdings nicht herum. Das Urteil ist rechtskräftig.
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