Schon lange ist es Tradition, dass die Kirche des Nazareners Gelnhausen am letzten Sonntag vor dem Advent die Pforten zum allweihnachtlichen Missionsbasar öffnet.




Dekoratives, Kulinarisches, Handarbeiten, Schmuck, Adventskränze, Karten, Bücher, Artikel aus aller Welt – das Angebot war wie jedes Jahr sehr vielfältig und ließ nicht nur Kinderherzen auf weihnachtliche Weise höher schlagen. Apropos Kinderherzen: Für die Kinder gab es auch in diesem Jahr einen besonderen Erlebnis- und Aktionsbereich. Zum traditionellen Plätzchenbacken wurde diesmal Kinderschminken angeboten, sodass nach kurzer Zeit der Basar von kleinen Katern, blau-silbernen Elfen und allerlei anderen kurzgewachsenen und sehr fröhlichen Gestalten durchzogen wurde. Kulinarisches gab es auch nicht nur in der Dose zu kaufen: Gleich zu Mittag konnten die Besucher sich mit einer herzhaften Suppe stärken und später noch vom reichhaltigen Kuchenbuffet naschen. Dazu gab es viel gemütliche Gemeinschaft ... Weihnachten halt. Wer den Missionsbasar leider verpasst hat, kann noch im "kleinen Basar" stöbern – jeden Sonntag nach dem Gottesdienst in der Kirche des Nazareners (10.30 Uhr, Frankfurter Str. 16–18).
Der Erlös des Missionsbasars von bisher über 2500 Euro kommt in diesem Jahr einem Projekt in Tigmandru in Rumänien zugute. In dem kleinen Ort sind viele arbeitslos oder haben ein sehr geringes Einkommen und können oft ihre Familien kaum ernähren. Dort ist der Bau einer Aquaponik-Anlage geplant, die in einem geschlossenen Wasser- und Nährstoffkreislauf Fischzucht mit dem Anbau von Nutzpflanzen verbindet. Durch den Erlös von Fisch- und Gemüseverkauf werden verschiedene Einkommensprojekte finanziert, die das Leben von hunderten von Familien nachhaltig verändern können. Ein Teil der Geräte für diese Anlage wurde bereits gespendet; den Kauf der restlichen Elemente und die Anlaufkosten unterstützt der Erlös des Missionsbasars.
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