Funkbelastung: Bürger für Gelnhausen haben Bedenken

Gelnhausen
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"Digital First. (Be)denken Second." - ein Slogan, mit dem die FDP bei der letzten Bundestagswahl warb.

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"Zur Überraschung der BÜRGER FÜR GELNHAUSEN (BG) haben sich unsere Kollegen der Grünen des Main-Kinzig-Kreises diesen Slogan jetzt scheinbar zu Eigen gemacht und einen Antrag am 29. März eingebracht, dass sich der Main-Kinzig-Kreis als 5G-Modellregion bewerben soll. Obwohl zumindest schon mal auf ein Roaming hingewiesen wurde (Mobilfunkanbieter sollen sich Sendemasten teilen), gibt es doch sehr gravierende Bedenken", so Renate Baumann, die Vorsitzende der BÜRGER FÜR GELNHAUSEN (BG).

Und weiter: "In einer Petition (88260) des Deutschen Bundestages heißt es: Der Deutsche Bundestag möge beschließen, Verfahren zur Vergabe von 5G-Mobilfunklizenzen auszusetzen und die Einführung des 5G-Mobilfunkstandards zu unterbinden, solange wissenschaftlich begründete Zweifel über die Unbedenklichkeit dieser Technologie bestehen. Begründung: Hunderte unterzeichnende Wissenschaftler und Ärzte aus dutzenden Ländern warnen vor einem flächendeckenden 5G-Mobilfunkstandard. Zahlreiche kürzlich erschienene wissenschaftliche Publikationen, die den aktuellen Forschungsstand dokumentieren, zeigen, dass hochfrequente elektromagnetische Felder (HF-EMF) lebende Organismen weit unterhalb der meisten international und national geltenden Grenzwerte schädigen..."

Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger kritisiere, dass Risikoforschung bisher kaum stattgefunden habe. „Weder sind die Wirkungen auf Risikogruppe ausreichend untersucht, noch lassen sich Aussagen von 5G-Befürwortern, dass es keine Risiken durch die flächendeckende Nutzung elektromagnetischer Strahlung gäbe, wissenschaftlich belegen“, so der BUND-Vorsitzende. Jedem Bundesbürger stehen lt. unserer Verfassung Grundrechte zu, z. B. GG Artikel 2: Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, Artikel 13: Unverletzlichkeit der Wohnung … Und im Artikel 191 des geltenden EU-Vertrages heißt es u. a: Die Umweltpolitik der Union beruht auf den Grundsätzen der Vorsorge und Vorbeugung.

"Ist das alles nicht bekannt oder interessiert es niemanden? Und wenn ja, warum sollte man hier auch noch Vorreiter sein für eine Technologie, deren Risiken noch keinesfalls abzusehen sind. Dazu noch eine Aussage aus dem Schreiben von Barbara Dohmen, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Umweltmedizin, in einem Schreiben an den Präsidenten der Bundesnetzagentur: „Bei einer in gesundheitlicher Hinsicht bereits absolut an der Obergrenze belasteten Bevölkerung bedeutet die geplante ubiquitäre Einführung von 5G mit Millionen von neuen Sendeeinrichtung und tausenden von Satelliten – zudem mit den völlig unerforschten neuen Millimeterfrequenzen – eine ungeheure Ausweitung der bereits jetzt enormen Hochfrequenzbelastung. …“ Wir, die BÜRGER FÜR GELNHAUSEN (BG) fordern, dass sich alle verantwortungsbewussten Politiker mit diesem Thema auseinandersetzen. - Der Breitbandausbau ist als digitale Pionierarbeit zu sehen, eine allgegenwärtige Funkbelastung verdient dieses Prädikat nicht. Hier schließen sich die BÜRGER FÜR GELNHAUSEN (BG) der Aussage des Vorsitzenden des BUND, Herrn Weiger, an: „Grundsätzlich stellt sich der BUND nicht gegen technische Neuerungen – jedoch muss dem Vorsorgeprinzip und der Risikoforschung der gebotene Raum zukommen“. Der letzte Absatz der Petition 88260 lautet: Die nach dem aktuellen Forschungsstand erwiesenen, schädigenden Auswirkungen von HF-EMF-Strahlung und der akkumulierenden Wirkung des 5G-Mobilfunkstandarts können irreversible, unermessliche menschliche Katastrophen nach sich ziehen, neben nicht mehr quantifizierbaren monetären Schäden. Das Leben und die Gesundheit der Menschen ist nicht verhandelbar. Weitere Informationen z. B. über das Verbrauchermagazin DiagnoseFunk und den BUND. Es liegt auch eine Resolution des BUND vor: „Schutz und Vorsorge der Bevölkerung und Umwelt vor Funkstrahlung“ die den Leser, die Leserin interessieren könnte. Außerdem sei auf die PM in der GNZ vom 06.04. hingewiesen: „Großfeldversuch an der Menschheit“", heißt es in der Pressemitteilung der Bürger für Gelnhausen abschließend.

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