"SPD unterschlägt die wahren Urheber fehlender KiTa-Plätze"

Gelnhausen
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„Herr Kolb von der SPD ist erst seit sechs Monaten Stadtverordneter und scheint sich bisher in keiner Weise mit der politischen Arbeit seiner Fraktion vor seiner aktiven Zeit auseinander gesetzt zu haben. Gerne helfen wir ihm mit den Fakten zu den Versäumnissen der Stadtregierung, der er angehört, bei der Schaffung von Kinderbetreuungsangeboten auf die Sprünge“, kommentiert der Vorsitzende der FDP-Gelnhausen, Kolja Saß, die jüngste Pressemitteilung der SPD Gelnhausen.

„Unser Bürgermeister Daniel Glöckner (FDP) hat sich umgehend nach Amtsantritt den durch seinen Vorgänger Thorsten Stolz (SPD) und der zugehörigen Mehrheit aus SPD und Freie Wähler in der Stadtverordnetenversammlung verursachten Missstand angenommen und begonnen diesen in enger Zusammenarbeit mit den Gremien der Stadt, zu beheben“, erklärt der Vorsitzende der FDP-Fraktion und Vorsitzende des Gelnhäuser Sozialausschusses, Hendrik Silken. „Kinder, die heute keinen Betreuungsplatz haben sind vor drei bis fünf Jahren geboren worden und dementsprechend bereits seit dieser Zeit dem Einwohnermeldeamt bekannt. Die Probleme von heute resultieren also aus dem politischen Nichtstun des damaligen SPD-Bürgermeisters Stolz“, zeigt Saß auf.

„Auf der Website der Stadt Gelnhausen sind die Protokolle aller Sitzungen Städtischer Gremien online. Alle Bürgerinnen und Bürger können sich die Protokolle der Sozialausschusssitzungen der vergangenen Jahre anschauen. Hier ist eindeutig und öffentlich dokumentiert, dass der Sozialausschuss unter Altbürgermeister Thorsten Stolz und der ehemaligen Ausschussvorsitzenden Claudia Dorn (SPD) überhaupt nicht mehr tagte und sich dementsprechend auch mit der wichtigen Kinderbetreuung auseinandersetzte“, macht Saß auf die Tatsachen aufmerksam und ergänzt: „Die Arbeit hat der Sozialausschuss erst wieder unter Hendrik Silken aus der FDP-Fraktion aufgenommen und das Thema der Kinderbetreuung wurde, seit Daniel Glöckner im Amt ist, viele Male mit allen Fraktionen im Ausschuss beraten. Dies sind Fakten, die die SPD mit noch so viel Polemik nicht ausradieren kann.“

„Zum Hintergrund der Thematik ist es sehr wichtig zu wissen, dass der Masterplan Kinderbetreuung erst durch Bürgermeister Daniel Glöckner ins Leben gerufen wurde. In der Vergangenheit gab es sowohl für die Stadtverordneten als auch für die Öffentlichkeit überhaupt keine verlässlichen Zahlen zu dieser Thematik. Den Missstand gab es aber längst“, ergänzt Hendrik Silken. „In der Pressemitteilung der SPD werden alle diese Fakten bewusst weggelassen, um die verfehlte Politik ihres ehemaligen Bürgermeisters unter den Tisch zu kehren. Fakt ist jedoch, dass es in der Vergangenheit unter dem SPD-Bürgermeister Stolz überhaupt keine aufbereiteten Zahlen für die Stadtverordnetenversammlung gab. In voreilendem Gehorsam hat die SPD, scheinbar ohne etwas zu hinterfragen oder sich mit der Materie zu beschäftigen, alles durch das Parlament gewinkt. Nun bringt Daniel Glöckner endlich erstmalig Transparenz in die Entwicklung der Kinderbetreuung. Das hierbei die verfehlte Politk der Vergangenheit ans Licht kommt ist jedoch nicht seine Schuld“, erläutert Saß.

„Leider wurde in der SPD-Pressemitteilung nur versucht davon abzulenken, dass die Problematik der fehlenden Kinderbetreuungsplätze durch die SPD-Politik der vergangenen Jahre erzeugt wurde. In der gesamten Pressemitteilung gibt es erneut keinen einzigen Lösungsvorschlag zu lesen. Wir würden uns freuen, wenn die SPD die politischen Grabenkämpfe endlich beendet und stattdessen Bürgermeister Glöckner in seinem Vorhaben unterstützt schnellstmöglich neue Betreuungsplätze zu schaffen. In unseren Augen sind die Familien und ihre dringenden Probleme wichtiger als dieser unsinnigen Schuldzuweisungen der SPD die keinerlei Probleme lösen“, ruft Hendrik Silken auf endlich gemeinsam Politik für die Menschen in Gelnhausen zu machen.

„Daniel Glöckner hat schon vor vielen Monaten mit dem Betreiberverein des Waldkindergartens Gespräche aufgenommen. Ein Waldkindergarten ist mit Abstand die beste Möglichkeit mit geringen finanziellen Mittel und in möglichst geringer Zeit eine hohe Anzahl an neuen Betreuungsplätzen zu schaffen. Die Stadt Gelnhausen ist sich mit dem Betreiberverein auch einig. Alles ist geklärt und das Projekt könnte starten. Leider jedoch wird der Haushaltsentwurf des Bürgermeisters seit Monaten, auch durch die SPD, blockiert“, führt Silken aus, dass die SPD sogar aktiv die Schaffung weiterer Betreuungsplätze blockiert und ergänzt abschließend: „Nach aktuellen Informationen ist das ganze Projekt durch die Blockade des Haushaltsentwurfes durch die SPD nun in Gefahr weiter zeitlich verschoben werden zu müssen. Das muss unbedingt verhindert werden!“

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