Christian Litzinger bleibt Vorsitzender der CDU Gelnhausen

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Christian Litzinger bleibt Vorsitzender der CDU Gelnhausen.

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Bei ihrer Jahreshauptversammlung bestätigten die Christdemokraten den 41-jährigen Höchster einstimmig – bei einer Enthaltung – im Amt. Stellvertretende Vorsitzende bleiben Jürgen Degenhardt und Petra Schott-Pfeifer. Neu in der Riege der Stellvertreter ist Marc André Kiwitz. Er ersetzt Dr. Peter Tauber, der nicht mehr für ein Vorstandsamt kandidierte. Geschäftsführerin bleibt Elfriede Günther; um die Finanzen kümmert sich weiterhin Jens Peter Thiemel. Neue Mitgliederbeauftragte ist Hannah Massal. Sie folgt auf Morten Pfeifer, der künftig ebenso wie Alexander Kempski, Gabriele Grauel, Irene Pahlich, Johanna Bayer, Stefan Luther, Klaus Olbrich und Jürgen Freund als Beisitzer fungiert. Zu Kassenprüfern wurden Karlheinz Stadler und Heinz Ullrich gewählt.

In seinem Bericht stimmte Christian Litzinger, der auch Vorsitzender der CDU-Fraktion im Stadtparlament ist, die Mitglieder bereits auf die Kommunalwahl 2021 ein. Der Vorsitzende machte deutlich, dass alle Mitglieder herzlich eingeladen seien, sich aktiv in die Stadtpolitik einzubringen. Vom Ortsbeirat über die Stadtverordnetenversammlung bis hin zum Magistrat würden engagierte Mitstreiter gesucht, die ihre Ideen für eine erfolgreiche Zukunft der Barbarossastadt in einem bunt gemischten, motivierten Team umsetzen möchten.

Besonders wies Litzinger darauf hin, dass innerhalb der CDU-Stadtverordnetenfraktion das Geschlechterverhältnis mit jeweils 50 Prozent Männern und Frauen bereits ausgeglichen sei – und das ganz ohne Quote. Die unterschiedlichen Fähigkeiten und Stärken der einzelnen Mitglieder bildeten die Basis für das gute Teamwork, das die Fraktion auszeichne. Dies spiegele sich auch in der Vielzahl der gestellten Anträge wieder.

„Die CDU-Fraktion ist die mit Abstand fleißigste Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung“, hob Litzinger hervor. Einen kleinen Seitenhieb auf die politische Konkurrenz konnte er sich auch aus diesem Grund nicht verkneifen: „Die so genannte Koalition bzw. Kooperation zwischen SPD und BG besteht schon seit längerer Zeit nur noch auf dem Papier, das haben die jüngsten Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung gezeigt.“ Die SPD habe die eigenständige politische Arbeit fast komplett eingestellt und beschränke sich stattdessen auf das Formulieren von Änderungsanträgen oder Umformulierungen, um nicht ganz aus der öffentlichen Wahrnehmung zu verschwinden. In diese Lücke will die CDU Gelnhausen bei der Kommunalwahl im Jahr 2021 stoßen. Die Weichen dafür sollen in den kommenden Monaten gestellt werden.

Mit Blick auf die Stadtentwicklung zog Litzinger eine eher ernüchternde Bilanz: „Eigentlich könnte ich meinen Bericht aus dem vergangenen Jahr noch einmal vorlesen, denn viel bewegt hat sich leider nicht“, konstatierte er. Die Zukunft des ehemaligen Kaufhauses Joh – auch wenn hier mittlerweile eine Lösung im Zusammenspiel mit der Kreissparkasse Gelnhausen in Sicht sei - bestimme weiterhin die politische Diskussion. Auch das Thema „Mittlauer Weg“ stehe noch immer auf der Tagesordnung. Etwas entschärft worden sei die Diskussion um die fehlenden Kitaplätze – allerdings auch erst, nachdem der zuständige Kreisbeigeordnete Winfried Ottmann (CDU) der Rathausspitze mit einem „Brandbrief“ Dampf gemacht habe. Thematisch neu hinzugekommen sei jetzt die Sanierung der Stadthalle. Hier seien angesichts offensichtlicher Versäumnisse in der Vergangenheit, die noch unter Ex-Bürgermeister Thorsten Stolz entstanden seien, eine Vielzahl von Fragen offen, die transparent aufgeklärt werden müssten.

Von Bürgermeister Glöckner forderte Litzinger mehr Aktivität, wenn es darum gehe, die Interessen der Stadt Gelnhausen offensiv zu vertreten. Die nächste Gelegenheit dafür ergebe sich bei der Suche nach einem geeigneten Standort für die Gesundheitsakademie des Main-Kinzig-Kreises. Die CDU will die Einrichtung unbedingt in die Barbarossastadt holen. Da das ehemalige Kaufhaus Joh offenbar nicht in Frage komme, setzen sich die Christdemokraten für die Bildungspartner GmBH als künftigen Standort ein. Aufgrund der Nähe zum Krankenhaus sei dies die beste Lösung, so Litzinger.

Kein Verständnis zeigte er für öffentliche Äußerungen von Daniel Glöckner, der das ehemalige Joh-Kaufhaus schon während der laufenden Findungsphase kategorisch als mögliche Option abgelehnt habe. „Mitten in der Debatte einen möglichen Standort in der eigenen Stadt ohne Not aus dem Rennen zu nehmen, ist politisch nicht klug.“ Mehr Engagement seitens des Rathauschefs erhofft sich die CDU, wenn es darum geht, das Gefahrenabwehrzentrum in Gelnhausen zu halten. Hier gelte es, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, so Litzinger.

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