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"Ihr Vorsitzender, Christian Litzinger fragt doch tatsächlich öffentlich, wieso ein Bürgermeister überhaupt einen externen Rechtsbestand brauchen würde. Dass er diese Frage ausgerechnet in der neuesten Pressemitteilung der CDU tut, die lediglich die Speerspitze der persönlichen Angriffe der CDU auf den Bürgermeister darstellt, und damit auch der Hintergrund für die leider notwendige zusätzliche Expertise des Bürgermeisters darstellt", heißt es weiter.

„Leider verabschiedet sich die CDU Gelnhausen unter ihrem Vorsitzenden Litzinger nun gänzlich von einer konstruktiven Arbeit für die Gelnhäuser Bürgerinnen und Bürger. Inzwischen erreichen mich sogar vermehrt Anrufe von CDU-Mitgliedern, die sich für diese Art der Politik entschuldigen möchten“, ist der Vorsitzende der FDP-Fraktion, Hendrik Silken, fassungslos über die Art und Weise des Umgangs der CDU mit politischen Mitbewerbern. „Wir haben die kindischen Angriffe der CDU der letzten Monate weitestgehend ignoriert. Wir Freien Demokraten möchten keine Grabenkämpfe schlagen, wir möchten unsere Stadt in eine positive Zukunft führen. Wir haben ignoriert, dass die CDU ganz offenkundig immer wieder Fehler der Vergangenheit, die bewiesenermaßen sogar teilweise noch ihrem eigenen ehemaligen Bürgermeister anzulasten wären, dem aktuellen Bürgermeister in die Schuhe zu schieben versucht. In der letzten Stadtverordnetenversammlung wurde sogar deutlich, dass eines der Mitglieder der CDU-Fraktion, das sehr gern mit dem Finger auf andere zeigt, der Stadt einen enormen finanziellen Schaden zugefügt hat“, zeigt der FDP-Vorsitzende Kolja Saß auf.

„Wir hatten uns im Sinne einer möglichen zukünftigen parteiübergreifenden Zusammenarbeit im internen Kreis des Präsidiums an Herrn Litzinger gewandt und ihn eindringlich gebeten, die persönlichen Angriffe auf einzelne Mitglieder der FDP Gelnhausen einzustellen. Neben Daniel Glöckner war in der Vergangenheit ja auch schon unser Stadtverordneter Kolja Saß einer solchen medialen Hetzjagd durch die CDU ausgesetzt. Herr Litzinger hat diese Bitte schlicht ausgeschlagen. In der ehrenamtlichen Politik hätte niemand etwas verloren, der so etwas nicht aushalten können. Ein ungeheuerlicher Vorgang in einem Stadtparlament, dass auf ehrenamtliche Stadtverordnete angewiesen ist“, stellt Silken klar, dass die FDP diese Thematik zunächst im engsten Kreis ansprach.

„Nachdem die persönlichen Attacken der CDU durch unsere Verweigerung ein solches Treiben in der Öffentlichkeit zu kommentieren leider nur weiter zunehmen, sind wir nun gezwungen, diese Art und Weise so deutlich in der Öffentlichkeit anzuprangern“, macht Silken deutlich. „Die CDU und ihre Mitglieder müssen mit sich selbst ausmachen, wie lange sie sich noch von einem Vorsitzenden Litzinger einen solchen Umgang mit ihren Mitmenschen vorleben lassen wollen und ob man sich wohl fühlt auf diese Weise Politik zu machen. Die CDU muss für sich selbst entscheiden ob Polemik, das zunehmende Schreien in der Stadtverordnetenversammlung und das Zeigen mit dem Finger auf einzelne Personen anderer Fraktionen wirklich das Bild ist, dass sie den Bürgerinnen und Bürgern von ihrer Partei geben wollen. Wir werden uns an dieser Art Politik zu machen jedenfalls auch in Zukunft nicht beteiligen und hoffen nach wie vor, dass die CDU sich wieder in den Griff bekommt und gemeinsam für Gelnhausen mit den anderen Fraktionen an einem Strang zieht.  Für eine konstruktive Zusammenarbeit stehen wir jedenfalls jederzeit gerne zur Verfügung."

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