Volker Rode: "Die Veritas ist erst der Anfang"

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Der Verkauf der Veritas und der damit verbundene Verlust von rund 700 Arbeitsplätzen ist nach Einschätzung der lokalen CDU-Mittelstandsunion (MIT) nur der Anfang einer Entwicklung, an deren Ende eine nachhaltige Beschädigung der gesamten Automobilindustrie stehen werde.

Wie der MIT-Kreisvorsitzende und Mitglied des Bundesvorstandes der Mittelstandsunion, Volker Rode, sagte, gehe derzeit die Saat von Technologiefeindlichkeit und der grünen „Anti-Autopolitik“ auf. Für den Main-Kinzig-Kreis rechnet Rode mit weiteren, deutlichen Arbeitsplatzverlusten bei zahlreichen lokalen Automobilzulieferern.

Nicht Fehler im Management, sondern „insbesondere grüne Politikerinnen und Politiker tragen für den dramatischen Abschwung der deutschen Autoindustrie besondere Verantwortung“, so Rode. Nachdem zunächst mit kleinen „Nadelstichen“ für Autofahrer begonnen wurde, blasen Grüne, selbsternannte Umweltschützer und ihre Helfershelfer nunmehr zum Sturm auf einen bedeutenden Industriezweig in Deutschland, der Fahrzeugproduktion.

Dies sei nur noch mit dem Vernichtungsfeldzug gegenüber der Nuklearindustrie von einigen Jahren vergleichbar. Zwischenzeitlich habe sich jedoch herausgestellt, dass in den europäischen Nachbarländern von Deutschland kaum eine Regierung daran denke, sich nennenswert von Nuklearstrom zu trennen. Im Gegenteil, mehrere Länder bringen zur Reduktion des CO2 Ausstoßes neue Kernkraftwerke ins Gespräch.

Es sei daher höchste Zeit, dass sich die CDU geführte Bundesregierung entschließt, Industrie und Technik den Stellenwert beizumessen, der ihnen zukommt. Rode erinnert daran, wonach in Deutschland derzeit jeder siebte Arbeitsplatz mittel- oder unmittelbar von der Automobilindustrie abhänge. Es wäre wünschenswert, wenn für Forschung und Entwicklung der damit zusammenhängenden Branchen ein entsprechendes Budget bereit gestellt werde. Auch einen Finanzierungsvorschlag hat Rode: Das Geld sollte aus dem Etat des Umweltministeriums entnommen werden. „Solche Forschungsgelder helfen Menschen und Umwelt mehr, als beispielsweise Studien zur „Geschlechtergerechtigkeit und Klimapolitik“; so Rode wörtlich.

Für den Main-Kinzig-Kreis regte Rode an, dass der Kreisausschuss vom Hessischen Ministerium für Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen dahingehend Unterstützung verlangen müsse, damit Arbeitsplatzverluste bei lokalen Autozulieferbetrieben ausgeglichen werden könne.

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