Närrische Pressekonferenz zum Fastnachtsumzug in Gelnhausen, der sich am Samstag, 9. Februar, Punkt 14.11 Uhr in Bewegung setzt.
Zugmarschall Jens-Peter Lühmann und Bürgermeister Thorsten Stolz haben gemeinsam mit dem stellvertretenden Ordnungsamtsleiter Bastian Metzler sowie Katharina Glaser und Jutta Hofmann-Engel aus der Abteilung Kultur, Sport und Soziales Details zum Faschingsspektakel für den ganzen Altkreis bekannt gegeben. Über 60 Anmeldungen von Motivwagen und Fußgruppen liegen vor. Darunter sind nach zwei Jahren auch wieder die kultigen Kinziggeister. Lühmann summiert die Beteiligten insgesamt auf rund 1300 und freut sich, dass mit dem Fanfarenzug Barbarossa Gelnhausen, dem Blasorchester Rothenbergen und den „Kinziggeistern“ gleich drei Musikgruppen im Zug mitlaufen. Bürgermeister Thorsten Stolz verweist auf die in den letzten Jahrzehnten gewachsene Tradition des mittlerweile 42. Fastnachtsumzugs in der Barbarossastadt mit ihren vier Karnevalsvereinen: „Da sind wir schon eine kleine Hochburg.“ Der Faschingsumzug in Gelnhausen sei mittlerweile die Faschingsparty für den gesamten Altkreis.
Übrigens: Die Zugstrecke der vergangenen Jahre hat sich bewährt und bleibt deshalb auch 2013 unverändert. Somit führt der närrische Lindwurm wieder vom Startpunkt Bahnhofstraße durch Ziegelhaus und Ziegelturm, Seestraße, Philipp-Reis-Straße, Jahnstraße und Lohmühlenweg zum Parkplatz der Großsporthalle, wo um 15.11 Uhr eine große Open-Air-Faschingsparty mit der Band „Backround“ stattfindet. Neben Verkaufsständen direkt an der Wegstrecke öffnen auch die anliegenden Kneipen für den Fastnachtszug. „Da steht dem Straßenfasching nichts mehr im Wege und man kann wie in den Vorjahren auch schon vor dem Umzug feiern“, lädt Lühmann ein.
Eine Jury, die vor dem Kaufhaus Joh den Zug abnimmt, vergibt wieder stolze Preisgelder an die kreativsten Motivwagen und Fußgruppen. Die Gewinner werden bei der Open-Air-Party bekannt gegeben. Fußgruppen, die sich noch anmelden möchten, melden sich bei Lühmann unter Tel. 0179/6825430.
Verbesserungen kündigt der Zugmarschall für das Partygelände an der Großsporthalle an: „Es gibt fast doppelt so viele Toiletten wie im vergangenen Jahr, zudem planen wir eine indirekte Beleuchtung des Areals“. Insgesamt sorgten rund 100 Helferinnen und Helfer für einen reibungslosen und sicheren Ablauf des närrischen Treibens.
Auf eine schöne Anlaufstelle für Familien mit Kindern weist Jutta Hofmann-Engel hin: Der Schulhof der Philipp-Reis-Schule steht ihnen wieder offen, um den Fastnachtszug ohne dichtes Gedränge erleben zu können. Vor dem Schulhof verkauft die Klasse 3b alkoholfreie Getränke.
Für alle, die zur Faschingsumzug kommen, wichtig zu wissen: Polizei und Ordnungsamt schreiben das Thema Sicherheit ganz groß und werden auch die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes kontrollieren. Auf dem Gelände der Open-Air-Faschingsparty herrscht zudem absolutes Glasverbot. Bürgermeister Thorsten Stolz hofft, dass der Umzug so wie in den vergangenen Jahren über die Bühne geht: bei ausgelassener Stimmung und friedlich. „Unser Umzug läuft seit Jahren sehr friedlich, es gibt kaum Ausschreitungen. Das soll auch so bleiben“, so der Rathauschef.
Foto: Unser Bild zeigt die Beteiligten der Pressekonferenz, die den von Katharina Glaser präsentierten diesjährigen Orden des Faschingsumzugs inspizieren – und zwar aus allen möglichen Perspektiven.
Text und Foto: Alex Schopbach, Gelnhausen erleben
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de


















