Die Initiatoren der Aktion wollen mit ihrer friedlichen Mahnwache auf die derzeitige Situation unserer 13 Millionen Kinder und Jugendlichen hinweisen. Sie mahnen den unbedingten, nicht verhandelbaren Schutz der physischen, seelischen und sozialen Gesundheit von Minderjährigen an – auch und gerade in Zeiten von Sars-CoV-2.

Die Initiatoren der „Aktion 13 Millionen“ sprechen sich dafür aus, die Interessen, Rechte und das Wohl von 13 Millionen Kindern und Jugendlichen deutlich stärker in die öffentliche und politische Debatte einzubinden – und kindgerechte sowie praktikable Entscheidungen zu treffen. „Maßnahmen und Präventionsstrategien müssen endlich wieder lebensnah und damit kind- und jugendgerecht ausgelegt werden. Dafür müssen wir uns alle stark machen“, Sonja Merx, Mitinitiatorin der Veranstaltung, formuliert im Namen aller Initiatoren klare Forderungen an die politischen Entscheider und die Verantwortlichen in den Behörden. „Die Bildungs- und Betreuungseinrichtungen in Hessen kämpfen seit Wochen mit ständig wechselnden Infektionsschutz- und Hygieneauflagen, die zu einem großen Teil weder pragmatisch sind noch kindgerecht umgesetzt werden können. Es scheint kaum Handlungssicherheit für Direktor*innen und Einrichtungsleitungen zu geben“, so Merx. Ein Zustand, der zu teils absurden oder überzogenen Maßnahmen führe. Dabei machten andere Bundesländer derzeit vor, dass es durchaus alternative Lösungsansätze gäbe. „Dazu müssen allerdings wieder die Interessen, Rechte und das Wohl unserer Kinder und Jugendlichen in den Fokus rücken – und nicht abstrakte Zahlen und Regelwerke.“

Appell an politische Entscheider und Behörden: Erziehung & Bildung braucht wieder Perspektive!

Eine pragmatische, kindgerechte Strategie zur Wiederaufnahme von Bildung, Betreuung und sozialen Aktivitäten in den Vereinen sowie eine klare Perspektive für Lehrer*innen, Erzieher*innen, Betreuer*innen und Jugendarbeiter*innen ist nur einer von zahlreichen Aspekten, zu denen die Initiatoren der „Aktion 13 Millionen“ mit politischen Entscheider*innen aus Kreis und Land ins Gespräch kommen wollen. Es dürften vor allem die Kinder und Jugendlichen nicht vergessen werden, die schon vor dem Ausbruch des Sars-CoV-2-Virus besondere pädagogische und soziale Unterstützung durch Gesellschaft, Kita und Schule, aber auch durch die Präventions- und Fürsorgeeinrichtungen der Städte und Gemeinden benötigt haben. Die Initiatoren der „Aktion 13 Millionen“ berufen sich unter anderem auf den Offenen Brief von Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, und die gemeinsame Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH), der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI), der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ) sowie dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

Zum Gespräch eingeladen sind

  • aus der Landesregierung Hessen: Kultusminister Alexander Lorz, Staatssekretär Manuel Lösel, Stellv. Staatssekretär Jörg Meyer-Scholten, Sozialminister Kai Klose, Staatssekretärin Anne Janz, Leiterin Abt. II Familie Cornelia Lange, Leiter Abt. V Gesundheit Stephan Hölz
  • aus dem Hessischen Landtag: Armin Schwarz (CDU), Philipp Breiner (CDU), Claudia Ravensburg (CDU), Nancy Faeser (SPD), Lisa Gnadl (SPD), Christoph Degen (SPD), Markus Bocklet (Bündnis 90/GRÜNE), Frank Diefenbach (Bündnis 90/GRÜNE), Silvia Brünnel (Bündnis 90/GRÜNE), Janine Wissler (Die LINKE), Elisabeth Kula (Die LINKE), Christiane Böhm (Die LINKE), René Rock (FDP), Moritz Promny (FDP), Yanki Pürsün (FDP)
  • aus dem Main-Kinzig-Kreis: Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann, Peter Betz (Jugendamt MKK), Iris Hurrlein (Soziale Förderung und Teilhabe MKK), Matthias Eckhardt (Schulwesen MKK), Siegfried Giernat (Gesundheitsamt MKK), Amtsleiterin Susanne Meißner (Staatliches Schulamt Hanau), Günter Rau (Staatliches Schulamt Hanau)
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