Alphornkonzert vor dem Kreisruheheim Gelnhausen

Gelnhausen
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Die Klänge, die kürzlich im Hof des Kreisruheheims – und weit darüber hinaus – zu vernehmen waren, hört man in unseren Breiten eher selten.

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Sie erinnern an das Panorama hoher Berge und an Urlaub in den Alpen. Der Auftritt des Alphornechos Kasselgrund aus Gelnhausen und Biebergemünd im Hof des Kreisruheheims Gelnhausen, sorge für Begeisterung bei den Bewohnern der Pflegeeinrichtung und offenbarte die Bandbreite des im alpinen Raum verbreiteten Instruments.

Zu Kaffee und Kuchen versammelten sich mehr als 20 Bewohner des Kreisruheheims Gelnhausen im Innenhof – natürlich unter Wahrung des Mindestabstandes – und lauschten den kraftvoll-melodischen Klängen die aus den Alphörnern erklangen. Zu hören gab es Musik aus der Schweiz, Deutschland und anderen europäischen Ländern, in denen das Alphorn heimisch ist. Meditative Abendlieder wechselten sich mit flotten Polkas und Walzern ab. „Ja, man kann auch relativ schnell damit spielen“ erklärte der musikalische Leiter der Gruppe Friedhelm Amend, „vor allem in der Schweiz wird das Alphorn aber meist sehr langsam gespielt.“ Die Senioren genossen die langsamen ebenso wie die schnellen Stücke. Während der Musik war alles mucksmäuschenstill und alle Blicke richteten sich gebannt auf die Musiker. Nach jedem Lied gab es großen Beifall und Applaus.

In der Pause wurden Fragen zum Alphorn beantwortet. „Wie lang ist ein Alphorn und aus welchem Holz ist es gebaut?“ – „3,40m bis 3,60m je nach Tonart“. „Aus welchem Holz werden sie gebaut?“ – „Weißtanne und Weißfichte aus 1600m Höhe“. „Wie viele unterschiedliche Töne kann man damit spielen?“ – „Bis zu 19“. Zum Beweis spielte Musiker Manfred Lemmer gleich die Eurovisionshymne. Zum Abschluss des Konzertes dankte Uwe Frühm, Fachkraft für soziale Betreuung, den Musikern, die für den gelungenen Auftritt. Die Musiker hatten auf ihre Gage verzichtet – Getränke reichten ihnen. „Wir freuen uns, den Senioren eine Freude machen zu können. Besonders schön ist es für uns hier im Innenhof des Kreisruheheims, da wir hier schon vor drei Jahren zur Eröffnung des Hospizes St. Elisabeth gespielt haben“ so Friedhelm Amend. Die Bewohner des Kreisruheheimes bedankten sich anschließend mit einem kräftigen Schlussapplaus. Das angenehme Wetter – nicht zu warm und nicht zu kalt – trug sein Übriges dazu bei, dass sich alle rundum wohlfühlten.

Foto: Das Alphornecho Kasselgrund aus Gelnhausen und Biebergemünd – Friedhelm Amend (musikalische Leitung), Manfred Lemmer, Hermann Hamm, Winfried Kunkel und Wolfram Fuhr.

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