Barbarossabad: Verlängerung der Öffnungszeit bis 20 Uhr gefordert

Gelnhausen
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Die coronagemäße Öffnung des Barbarossafreibades in Gelnhausen seit dem 1. Juli hat sich durchweg bewährt, zieht die Gelnhäuser Freibad-Initiative eine positive Bilanz der ersten Öffnungstage.

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„Der Stadt Gelnhausen und dem gesamten Freibad-Team gebührt ein riesen Kompliment, sie machen einen top Job: Vom Einlass über die Aufteilung der Liegewiese, die Verbreiterung der Bahnen im Schwimmerbecken, die Nutzung der sanitären Einrichtungen bis hin zur regelmäßigen Desinfektion der Anlagen ist alles bestens durchorganisiert“, konstatieren Julia Hott und Alexander Schopbach, die Sprecher der Initiative. Einwandfrei und schnell läuft zudem die Online-Ticket-Buchung unter www.gelnhausen.de: Per Paypal bezahlt landet die Eintrittskarte binnen Sekunden im E-Mail-Postfach. Am Freibad-Eingang wird sie dann einfach abgescannt - auch direkt vom Smartphone.

Als suboptimal gerade für Berufstätige erweist sich jedoch die Öffnungszeit des Freibades für die Öffentlichkeit, die um 18 Uhr endet. Danach darf das Bad aktuell nur noch für den Vereinssport genutzt werden. „Vielen Menschen ist es nach Feierabend schlichtweg nicht mehr möglich, ihre Bahnen zu ziehen, wenn das Bad schon um 18 Uhr schließt. Dazu haben uns in den letzten Tagen dutzende Rückmeldungen von Gelnhäusern erreicht“, berichten Schopbach und Hott. Zudem sei es gerade jetzt in den Sommerferien Kindern schwer vermittelbar, dass sie mit ihren Familien kurz vor 18 Uhr die Badesachen zusammenpacken und das Bad verlassen müssten, während Vereinsschwimmer weiterhin im Bad bleiben könnten. Aus diesen Gründen fordert die Freibad-Initiative die Stadt Gelnhausen auf, die Öffnungszeit für den allgemeinen Badbetrieb kurzfristig von 18 Uhr auf 20 Uhr zu erweitern. „Es sind Ferien, zahlreiche Familien bleiben wegen Corona zu Hause und das Freibad stellt für sie in vielen Fällen die einzige Freizeitalternative dar. Ähnlich verhält es sich mit Berufstätigen, die auch in den Ferien arbeiten und trotzdem die Möglichkeit haben sollten, spätnachmittags ihre Bahnen zu ziehen und ein wenig in der Sonne zu liegen“, bringen es Hott und Schopbach auf den Punkt.

In Gesprächen mit Mandatsträgern verschiedener Fraktionen wurde der Freibad-Initiative Zustimmung für ihren Vorschlag signalisiert. „Wir hoffen nun, dass Stadtverordnete und Magistrat ihrer Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger gerecht werden und die erweiterten Öffnungszeiten schnellstmöglich in die Wege leiten, damit Berufstätige und Familien bereits in wenigen Tagen bis 20 Uhr die Möglichkeit haben, das Barbarossafreibad zu besuchen.“

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