FDP fordert: Jugend- und Freizeitpark auf der Müllerwiese

Gelnhausen
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Die FDP Gelnhausen will mit einem Jugendpark auf der Müllerwiese jüngeren Bewohnern der Stadt ein attraktives Angebot zur Freizeitgestaltung machen.

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Was machen Jugendliche in ihrer Freizeit? Wo 'hängen' sie am liebsten „rum"? Und was ist das Besondere an ihren bevorzugten Plätzen? Diese Fragen stellte sich die Gelnhäuser FDP in ihrer jüngsten Videokonferenz und ihre Antwort heißt: "Gelnhausen braucht einen attraktiven Jugend- und Freizeitpark auf der Müllerwiese, um eine frei zugängliche, attraktive Spiel- und Sportfläche in Kinzig Nähe zu haben. Da der alte Mühlgraben im Rahmen des Stadtumbauprogramms wieder freigelegt werden soll, wäre hier auch eine ideale Möglichkeit für einen Wassererlebnisplatz gegeben."

„Darüber hinaus denken wir“, so Kolja Saß, Fraktionsvorsitzender der Gelnhäuser FDP und Mitglied des Kreistages, „an Spielfelder mit Möglichkeiten für Street- oder Basketball, oder Rollhockey.“

„Eine multifunktionale Rollfläche für BMX-, Skateboard-, Scooter- und Inlinefahrer*Innen steht schon zur Verfügung“, ergänzt Heiner Müller, Mitglied der FDP Gelnhausen, der sich auch vorstellen kann, „dass ein Schaukelwald mit verschiedenen Schaukeln aufgestellt werden kann oder eine ca. 3 Meter hohe Boulderwand, mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zu erklettern ist, die das Angebot für Jugendliche sehr attraktiv machen können.“

Hendrik Silken, Mitglied der Stadtverordnetenversammlung in Gelnhausen, sieht die Möglichkeiten des Geländes auch zum Treffen, Quatschen und Relaxen, „so könnten zwischen künstlichen Palmen stabile Hängematten aufgehängt werden, die zum Klettern oder zum Chillen einladen. In einem zweiten Schritt könnte z.B. ein ausgedienter Eisenbahnwaggon, ausgestattet mit Tischen, Stühlen, Musikanlage und kleiner Küche, die Möglichkeiten eröffnen, Snacks und Getränke vor Ort anzubieten und gleichzeitig auch Anlaufstelle zu sein, für Kontakte, Informationen und Notfallmanagement und Erste-Hilfe-Raum.“

„Aber nichts geht ohne die Jugendlichen selbst“, so Kolja Saß, „sie sollen die Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung erhalten, denn Jugendliche können viel und wollen auch etwas; manchmal muss man sie dabei nur ein bisschen unterstützen,“ und er fährt fort, dass in anderen Städten, die schon Jugendparks geschaffen haben, Jugendliche gerne Sitzecken als Entspannungsbereiche, eine Grillecke und eine Graffitiwand bevorzugen. Für die Sicherheit könnte ein Mitarbeiter des Jugendamtes oder ein Gelnhäuser Streetworker sorgen.“

„Ein solche Anlage kostete Geld, Spenden von örtlichen Unternehmen und Zuschüsse aus den Fördertöpfen des Landessportbundes, des MKKs und der Stadt können den finanziellen Aufwand stark reduzieren. Eigeninitiative der Teilnehmer unter fachkundiger Aufsicht trägt garantiert zur Akzeptanz und dauerhaften Pflege der Anlage bei und erhöht das Freizeitangebot für unsere Jugend stark“, so Hendrik Silken und er fährt fort, „die oben benannten Angebote sollen ganzjährig kostenfrei genutzt werden können, was gerade auch in Pandemiezeiten einen wichtigen Beitrag leisten kann“.

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