Neue Intensivstation in Gelnhausen eröffnet

Gelnhausen
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Ein weiterer wichtiger Meilenstein der Gebäudeerweiterung des Gelnhäuser Krankenhauses wurde erreicht: die Fertigstellung der neuen Intensivstation. In den letzten Monaten wurde im 2. Obergeschoss des modernen Anbaus mit Hochdruck hieran gearbeitet. Nun konnte die Station in Betrieb genommen werden – bereits in dieser Woche werden die ersten Intensivpatienten in den modernen Räumlichkeiten versorgt.

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„Wie im gesamten Erweiterungsbau war unser Anspruch auch hier, eine zeitgemäße Infrastruktur, bestmögliche Prozesse und ein modernes Arbeitsumfeld miteinander zu verbinden“, so Dieter Bartsch, Geschäftsführer der Main-Kinzig-Kliniken. Entstanden ist eine großzügige neue Station auf über 1.040 Quadratmetern, von deren beeindruckender Ausstattung sich auch Thorsten Stolz (SPD), Landrat des Main-Kinzig-Kreises und Aufsichtsratsvorsitzender der Kliniken, bei einem Rundgang und im Austausch mit den hier tätigen Mitarbeitern persönlich überzeugte. „Die Intensivversorgung ist ein bedeutender Baustein in der Gesundheitsversorgung unserer Region. Dass der Umzug in die neuen Räumlichkeiten nun realisiert werden kann, ist ein großer Gewinn für intensivpflichtige Patienten, deren Angehörige und natürlich auch für die Ärzte und Pflegefachkräfte, die sich – nicht nur in den letzten Monaten – weit über das normale Maß hinaus engagieren“, erklärt Stolz: „In der Erweiterung des Gelnhäuser Hauptgebäudes und nun auch dieser Station spiegelt sich die Zukunftsfähigkeit unserer Kliniken wider.“

Durch die Fertigstellung des Intensivbereiches sind zwei eigenständige Stationen entstanden. So werden auf der neuen Intensivstation (A2.2) Patienten behandelt, die eine Beatmung oder eine Nierenersatztherapie benötigen. Hierfür werden aktuell 12 Betten bereitgestellt, die maximale Kapazität liegt bei 18 Betten. Ergänzt wird dies durch die sogenannte IMC (Intermediate Care)-Station (A2.4), die sich in den Räumlichkeiten der bisherigen Intensivstation befindet. In aktuell acht Betten erfolgt von nun an die Behandlung der Patienten, die eine kontinuierliche intensive Überwachung und ärztliche Versorgung benötigen.

Auf der neuen Intensivstation werden die Patienten ausschließlich in Einzelzimmern behandelt, die jeweils mit einer Schleuse ausgestattet sind. Dies hat – gerade im Hinblick auf die aktuelle Situation – enorme Vorteile, wie Jessica Schultheis, pflegerische Bereichsleitung der Intensivstation, erläutert: „Die individuelle Versorgung in Einzelzimmern erlaubt es uns, auf die bisherige aufwendige Trennung spezieller Covid- und Nicht-Covid-Behandlungsbereiche zu verzichten – bei gleichzeitig hoher Patientensicherheit.“ Die Patientenzimmer sind dank bodentiefer Fenster nicht nur hell und freundlich, sondern warten zudem mit einem innovativen Lichtdesign auf: Neben Bodenlichtleisten wurden farbige Lichtprogramme installiert, die den Schlaf-Wach-Rhythmus der Patienten unterstützen und einen Beitrag zur Delirprävention leisten. Hierzu trägt auch die Geräuschreduktion bei, die beispielsweise dadurch erreicht werden konnte, dass sich zentrale Überwachungseinheiten außerhalb der Patientenzimmer auf dem Flur befinden. Zudem wurden in Türen und Fenstern innenliegende Jalousien verbaut, welche den Anforderungen der Privatsphäre und Hygiene gerecht werden.

Die neuen Räumlichkeiten bieten auch für Angehörige ansprechende Bereiche: einen großen und hellen Wartebereich, einen separaten Gesprächsraum und – in einigen Monaten – auch eine Küche, die von Angehörigen bei Bedarf genutzt werden kann. Besonders am Herzen lag dem Team die liebevolle Einrichtung eines Raumes, in dem Angehörige auf würdevolle Weise Abschied nehmen können.

Doch nicht nur räumlich sind die Erweiterungen sichtbar, auch technisch konnten viele Verbesserungen erzielt werden. So sind alle medizintechnischen Geräte, die den Erfordernissen der Intensivplätze angepasst wurden, über Deckenversorgungseinheiten miteinander verbunden, die gleichzeitig mit Computern ausgestattet sind. So findet auch das sogenannte Fluid Management, welches Flüssigkeiten wie Infusionen überwacht, monitorgestützt statt. All dies unterstützt ein modernes und effizientes Arbeiten, genauso wie elektrische Schiebetüren vor den Schleusen, großzügige Lagerflächen sowie die Verkürzung der Wege, da sich die Arbeitsräume nah an den Patientenzimmern befinden.

Die Mitarbeiter, die von nun an auf der neuen Intensivstation arbeiten werden, waren in die Planungen aktiv eingebunden. Daher gelte ein großer Dank all jenen, die sich im Zuge der Fertigstellung außerordentlich engagiert haben, erklärt Geschäftsführer Bartsch. Landrat Stolz betont: „Auf der neuen Station wird deutlich, welch enorme Entwicklung die Intensivmedizin und -pflege in den letzten Jahren genommen haben. Verbunden mit der Professionalität und dem Engagement der hier tätigen Mitarbeiter kommt dies den Patienten unserer Region auf hochqualitative Weise zu Gute.“



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